Energetische Konversionspfade ausgewählter Energieträger im Verkehrssektor mit anschließender Erstellung des ökologischen Fußabdrucks unter besonderer Berücksichtigung des Flughafens Hamburg

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Verfahrenstechnik
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Energieumsatz , Regionale Mobilität , Energieträger
DDC-Sachgruppe: Natürliche Ressourcen, Energie und Umwelt

Kurzfassung auf Deutsch:

Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Energiebereitstellung im Mobilitätssektor des Hamburger Flughafens. Im Verlauf dieser Arbeit wurden unterschiedliche Energieträger im Bereich der Mobilität auf ihre energetischen Konversionspfade hin betrachtet. Die daraus resultierenden ökologischen Fußabdrücke wurden anhand der CO2-Emissionen ermittelt. Die Betrachtung ist auf die betehende Fahrzeugflotte des Hamburger Flughafens ausgerichtet, wodurch sich eine Eingrenzung auf die Rohölprodukte Dieselkraftstoff, Ottokraftstoff, Erdgas, elektrische Energie und Wasserstoff ergibt. Die Konversionspfade der Sekundärenergieträger Strom und Wasserstoff beziehen sich auf den allgemeinen deutschen Strommix während die fossilen Energieträger genauer hinsichtlich Förderung, Transport und Aufbereitung untersucht wurden. Hierbei treten länderspezifisch große Unterschiede auf. So kann die Erdgasbereitstellung aus Russland rund 30 % Verluste mit sich führen während für niederländisches Erdgas weniger als ein Zehntel davon entstehen. Für einen Vergleich der ermittelten Werte bezüglich des Hamburger Flughafens sorgt die Untersuchung der gleichen Konversionspfade des deutschen Gesamtimports sowohl für Rohölprodukte als auch für Erdgas. Um Aussagen über die Förderung treffen zu können, mussten die Bedingungen der Länder betrachtet werden, welche Rohöl beziehungsweise Erdgas nach Deutschland liefern. Entscheidend dabei waren der Förderstatus von Förderquellen sowie der technologische Entwicklungsstand des jeweiligen Landes. Der Transport der Primärenergieträger wurde ebenfalls über die Herkunft nachvollzogen. Dadurch ergab sich ein komplexer Transportmix aus Pipelinesystemen an Land und dem Hochseetransport mit Tankern. Die Ermittlung der zugehörigen Transportrouten stellte eine der größten Aufgaben dieser Arbeit dar, welche dann mit sowohl selbst errechneten als auch der Literatur entnommenen spezifischen Verbrauchs-Kennwerten beaufschlagt wurden. Dabei war neben dem mengenbezogenen Verbrauch auch der Energieinhalt des für die Antriebsleistung verwendeten Sekundärenergieträgers von Bedeutung.

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