Brandschutz in Grundschulen der Freien und Hansestadt Hamburg unter besonderer Berücksichtigung des Themas „Inklusion“

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Medizintechnik
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Brandschutz , Grundschule , Hamburg
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften und Maschinenbau

Kurzfassung auf Deutsch:

Zu Brandereignissen in Grundschulen ist es in den letzten Jahren selten gekommen. Trotzdem gab es in der jüngeren Vergangenheit vereinzelte Ereignisse, bei denen immer wieder Schüler vor allem durch Rauchgase verletz wurden. Die Vorgaben für den baulichen Brandschutz in Hamburgs Grundschulen bilden die Hamburgische Bauordnung sowie der Bauprüfdienst 6/2011 – Anforderung an den Bau und Betrieb von Schulen. Hier werden unter anderem die baulichen Anforderungen und technischen Einrichtungen eines Schulgebäudes geregelt. Der organisatorische Brandschutz wird durch die gemeinsame Dienstvorschrift „Feuersicherheit in Schulen“ geregelt. Demnach werden beispielsweise an jeder Schule zwei Gebäuderäumungsübungen pro Schuljahr durchgeführt. Durch das Thema „Inklusion“ kommen noch einmal ganz neue Herausforderungen auf die Grundschulen zu. Seit dem Schuljahr 2010/11 dürfen Schüler mit Behinderungen gemeinsam mit Schülern ohne Behinderung in Regelschulen unterrichtet werden. Den größten Anteil haben dabei Schüler mit einer Lernbehinderung, aber auch Kinder mit einer körperlichen oder geistigen Behinderung besuchen Hamburgs Grundschulen. Die Gefahren für diese Kinder sind so vielseitig wie die Behinderungen selbst. Die größte Gefahr besteht dabei für Schüler, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind oder aufgrund ihrer Behinderung das Gebäude nicht selbstständig verlassen können. Ihr Anteil ist allerdings momentan noch recht gering. Die durchgeführte Studie zum Thema Brandschutz in Grundschulen ergab, dass die aktuellen Vorgaben weitestgehend eingehalten werden. Maßnahmen, um speziell auf die Bedürfnisse von Schülern mit Behinderung einzugehen, gibt es nur in den seltensten Fällen. Allerdings sind solche Maßnahmen, aufgrund der geringen Zahl der Schüler im Moment, nur in sehr wenigen Fällen notwendig. Trotzdem ist es notwendig, sich zu diesem Thema Gedanken zu machen, um der steigenden Zahl von Schülern mit Behinderungen gerecht zu werden. Lösungsansätze bieten hier beispielsweise entsprechend ausgebaute Flucht- und Rettungswege oder sogenannte Evakuierungsstühle.

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