Imagekiller 2.0 –Exemplarisch-vergleichende Analyse zu Ursachen, Entwicklungen und Mög-lichkeiten zur Schadensbegrenzung im Falle öffentlicher Angriffe auf Reputa-tionen in sozialen Netzwerken

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Information
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: World Wide Web 2.0 , Analyse , Ursache , Möglichkeit , Soziales Netzwerk
DDC-Sachgruppe: Bibliotheks- und Informationswissenschaft

Kurzfassung auf Deutsch:

Seit der Entstehung und Verbreitung sozialer Netzwerke wie Twitter, Facebook, Pinterest etc. sowie der intensiven Interaktion von Nutzern auf verschiedenen Blogs präsentieren sich immer mehr Unternehmen, einzelne Personen des öffentlichen Lebens und Institutionen auf diesen Kanälen. Das bietet ihnen die Möglichkeit, einen engeren und persönlicheren Kontakt mit ihren „Fans“ zu halten, neue Produkte vorzustellen, potentielle Mitarbeiter zu rekrutieren oder diese Plattformen als Vertriebswege zu nutzen. Diese Arbeit soll sich jedoch nicht mit den Vorzügen der sozialen Netzwerke im Hinblick auf die Darstellung von Unternehmen be-schäftigen, sondern es sollen vielmehr die Gefahren, die diese Art der Kommunikation mit den Nutzern mit sich bringt, im Mittelpunkt stehen. Genau analysiert wird dabei das immer mehr verbreitete Phänomen „Shitstorm“. Dabei handelt es sich um eine Ansammlung negati-ver Kritik an einem Unternehmen, einer Marke, Person oder einer Institution. Diese Kritik äußert sich in Form von sehr unfreundlichen und teilweise sogar beleidigenden und unsach-lichen Kommentaren auf den Fanpages der Betroffenen in sozialen Netzwerken (vgl. Disselhoff, F., 2012, S. 184). Wo der Ursprung dieser Entrüstungswellen liegt, wie ein Shitstorm in sozialen Netzwerken entsteht und sich entwickelt und welche Möglichkeiten es gibt diesen abzuwenden beziehungsweise abzuschwächen, soll anhand dieser Bachelorar-beit aufgezeigt und erläutert werden. Dafür werden im zweiten Teil der Ausarbeitung fünf verschiedene Beispiele für Shitstorms analysiert. Aus den theoretischen Kenntnissen aus dem ersten Teil der Arbeit und den Erkenntnissen aus den Fallbeispielen wird abschließend eine Erste-Hilfe-Checkliste mit Verhaltensregeln entwickelt, die empfehlenswerte Maßnah-men zur Krisenkommunikation im Falle eines Shitstorms beinhaltet.

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