Rolle von Bibliotheken im Science 2.0 – Fokus Wirtschaftswissenschaften

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Information
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2013
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Gruppeninterview , Fragebogen , Wirtschaftswissenschaften , Hamburg , Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften Leibniz-Informationsze
DDC-Sachgruppe: Bibliotheks- und Informationswissenschaft

Kurzfassung auf Deutsch:

Die vorliegende Arbeit untersucht, welche Rolle die Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften – Leibniz Informationszentrum Wirtschaft (ZBW) und andere Fachbibliotheken in den Forschungsprozessen von Hamburger Wirtschaftswissenschaftlern spielen. Es wird erforscht, welche Web 2.0-Dienste die Wirtschaftswissenschaftler kennen und nutzen bzw. nicht nutzen. Außerdem wird ermittelt, aus welchen Gründen und mit welcher Motivation die Nutzung erfolgt und ob sich die Arbeitsgewohnheiten geändert haben. Der Fokus liegt auf den Mehrwertdiensten der ZBW, insbesondere auf den Facebook- und Twitter-Auftritten der Bibliothek. Um zunächst einen Eindruck von den Arbeitsweisen, der Web 2.0- und Bibliotheksnutzung zu erhalten, werden die qualitativen Methoden Fokusgruppen-Interviews und Einzelinterviews angewendet. Mittels der quantitativen Methode der Online-Befragung werden die in den Interviews gewonnenen Erkenntnisse überprüft, erweitert und validiert. Die Ergebnisse zeigen, dass Bibliotheken in der wissenschaftlichen Arbeit von Ökonomen eine wichtige Rolle spielen. Als wichtigste Dienstleistung wird der großflächige Zugang zu Fachliteratur mittels Datenbanken angesehen. Die Mehrwertdienste, also Social Media-Auftritte von Fachbibliotheken, sind der Zielgruppe bislang weitgehend unbekannt und werden nur sehr selten genutzt. Web 2.0-Dienste werden beruflich hauptsächlich verwendet, um Information zu finden und um mit Kollegen in Kontakt zu bleiben. Facebook wird hauptsächlich privat genutzt, bei Twitter sind nur wenige Wissenschaftler beruflich sehr aktiv. Von den Nutzern gewünschte Inhalte auf den Social Media-Auftritten sind u.a. Links zu wirtschaftswissenschaftlichen Vorträgen, aktuelle Veröffentlichungen, Ratschläge zum wissenschaftlichen Leben und zusätzliche Informationen zu Artikeln. Viele Doktoranden wünschen sich eine Art Netzwerk, um beispielsweise Vorschläge zu neuen Artikeln oder Empfehlungen von Kollegen zu erhalten oder selbst Kommentare hinterlassen zu können.

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