Entwurf eines Nutzungskonzeptes für ein digitales Einsatzunterstützungssystem in der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr am Beispiel der Freien und Hansestadt Hamburg

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Medizintechnik
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Feuerwehr Hamburg , Konzeption
DDC-Sachgruppe: Ingenieurwissenschaften und Maschinenbau

Kurzfassung auf Deutsch:

Diese Bachelorarbeit umfasst den Entwurf eines Nutzungskonzeptes für ein digitales Einsatz-unterstützungssystem am Beispiel der Freien und Hansestadt Hamburgs, welches die Einsatzleitung der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr bei der Bewältigung von Großschadenslagen und Einsätzen mit besonderen Anforderungen unterstützen könnte. Neben den grundlegenden Anforderungen an die Einsatzleitung wird ein Überblick über die momentane Führungsstruktur gegeben und beschrieben, inwieweit die zurzeit gebräuchlichen Führungsmittel in den Führungskreislauf eingebunden sind. Für das Konzept werden anhand verschiedener Schadensszenarien exemplarisch die jeweiligen Problemstellungen definiert und anhand dieser Vorgaben speziell zugeschnittene Lösungsansätze angeboten. Es werden die Rahmenbedingungen betrachtet, welche für eine spätere Umsetzung nötig sind, und Überlegungen getroffen, wie handelsübliche Technik den hardwareseitigen Rahmen eines solchen Systems bilden kann, ohne erst kostenintensiv entwickelt werden zu müssen. Für die Schnittstelle zwischen Mensch und System wird erläutert, welcher softwarebasierende Funktionsumfang hierfür sinnvoll ist und wie diese Software die Basis für den Datenaustausch zwischen den eingebundenen Geräten zur Verfügung stellt. Da ein wesentlicher Bestandteil dieses Systems die Überwachung der Einheiten und der Lageentwicklung am Einsatzort ist, beschreibt diese Arbeit die Möglichkeiten, inwiefern Flugdrohnen und Indoor-Navigation eine genauere Darstellung des Schadensereignisses in der Einsatzleitung oder im Führungsstab ermöglichen, um dort präzisiere Lagebeurteilungen und daraus resultierend bessere Entscheidungen treffen zu können. Es wird auch ein Ausblick gegeben, auf welchem Weg sich solch ein theoretisches Konzept eines technischen Einsatzführungsmittels zu einem nutzbaren Prototyp entwickeln könnte und welche Möglichkeiten es gibt, solch ein System für die Bedürfnisse der Anwender weiter anpassen und optimieren zu können.

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