Optimierung des Gesundheitssystems in Äthiopien mit dem Schwerpunkt: HIV/AIDS

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Äthiopien , HIV , AIDS
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

In dieser Arbeit wird der aktuelle Stand der HIV-Epidemie in Äthiopien dargestellt und die Schwachstellen, die im Gesundheitssystem und in der HIV-Prävention auftreten. Zunächst wird allgemein über die Geschichte und die Entwicklung Äthiopiens beschrieben, da dies zu einem besseren Verständnis über die Einstellung und des Bewusstseins des Landes beitragen soll. Der Aufbau des Gesundheitssystems in Äthiopien wird vorgestellt und nachkommend wird ein Einblick über die HIV-Infektion und Statistik in Äthiopien gewährt. Soziale Aspekte werden thematisiert, die für eine gezielte Prävention unumgänglich sind. Einige Beurteilungen beruhen sich auf persönliche Erfahrungen, die während eines sechsjährigen Aufenthaltes in Äthiopien erkannt wurden. Nach einer Vorstellung eines Präventionsprogrammes von der Regierung, wurde eine Befragung mit einem Mitarbeiter der nichtstaatlichen Organisation „Save the Children“ und zwei Personen aus dem Gesundheitswesen durchgeführt. Diese sind momentan in Äthiopien in der HIV-Prävention aktiv. Desweiteren wird ein Leitfaden zur Verbesserung von Hilfsmaßnahmen dargestellt. Die Daten wurden durch schriftliche Erhebungen erzielt, da eine Erhebung vor Ort aus Kostengründen nicht möglich war. Die Fragen bezogen sich auf das subjektive Empfinden und Bewusstsein der Befragten zum Thema der Erreichbarkeit von Risikogruppen, den Wünschen für eine bessere Präventionsarbeit und den Hindernissen, die während der Aufklärungsarbeit auftreten. Die Betrachtung der Befragung ergab, dass sich die Interviewten eine vermehrte Zusammenarbeit mit der Regierung wünscht, für einen besseren Informationsaustausch und eine vermehrte Erreichbarkeit von Risikogruppen. Die Risikogruppen in Äthiopien sind unter anderem aus kommerziellen SexarbeiterInnen, Männer in Uniformen, Fernkraftfahrer und Haus- und Kindermädchen zusammengestellt. In dieser Gruppe ist es vor allem sehr wichtig HIV-Prävention zu betreiben, da sie zu einer besonderen Verbreitung der HIV-Infektion beitragen.

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