Die Auswirkungen der Änderung des Patientenrechtegesetzes im Jahr 2013 auf die Qualität der medizinischen Behandlung

URL
Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Patientenrechtegesetz , Ärztliche Behandlung
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Die folgende systematische Literaturanalyse zu den Auswirkungen der Änderungen des Patientenrechtegesetzes im Jahr 2013 auf die Qualität der medizinischen Behandlung ermöglicht es tatsächliche rechtliche Änderungen zu betrachten und welche Einflussmöglichkeiten sich dadurch auf die Qualität der Behandlung ergeben. Ausgehend vom Gesetz zur Verbesserung der Rechte für Patientinnen und Patienten wurden gesetzliche Regulierungen, aber auch Anreize aus § 630 a-h BGB und § 135 a Abs.2 Nr. 2 SGB V sowie § 137 Abs. 1 d SGB V analysiert. Die Analyse als auch die kritische Erörterung zeigt, dass die Verbesserung der Rechte für Patienten in der Kodifikation der Rechte in einem Gesetz besteht. Bestehendes Recht wurde durch Detailregelungen aus der bisherigen Rechtsprechung ergänzt. Es lassen sich vielfältige Ansätze finden die gewünschte Transparenz und Rechtssicherheit für alle Beteiligten im Gesundheitswesen umzusetzen. Die Qualität der medizinischen Behandlung kann durch einen Großteil der Regelungen des PatRG bei erfolgreicher Umsetzung profitieren. Jedoch bestehen einige Herausforderungen, die bei der Umsetzung der rechtlichen Vorschriften auftreten und sich negativ auf das Gesamturteil zur Qualität der Behandlung auswirken können. Gleichwohl, dass das PatRG die nötigen rechtlichen Rahmenbedingungen geschaffen hat, wird auch zukünftig die Bewertung individueller Situationen oder Behandlungsfehler von der Rechtsprechung abhängen. Neue wissenschaftliche Erhebungen sowohl zum PatRG als auch zum schwer greifenbaren Thema der Qualität der Behandlung sind von großer Bedeutung. Die Fortentwicklung der Patientenrechte und der Umgangsweisen mit Herausforderungen sollte in der Zukunft weiterhin Bestand der politischen Diskussion und des medizinisch-gesundheitswirtschaftlichen Kontextes sein.

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