Verfahren zur Einführung des Kölner Algorithmus in der Freien und Hansestadt Hamburg im Bereich der sanitätsdienstlichen Bedarfsplanung beiGroßveranstaltungen zur Aufrechterhaltung des Grundschutzes durch den Regelrettungsdienst der Feuerwehr Hamburg

URL
Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Medizintechnik
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Großveranstaltung , Rettungswesen , Hamburg
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Für die sanitätsdienstliche Bedarfsplanung bei Großveranstaltungen finden derzeit in Deutschland zwei Berechnungsverfahren Anwendung. Die Berufsfeuerwehr der Freien und Hansestadt Hamburg als zuständige Fachbehörde für die Erstellung der Risikoanalyse bemisst zurzeit mit dem älteren Maurer-Schema den notwendigen Sanitätsdienst. Den Stand der Technik für die sanitätsdienstliche Bedarfsplanung bildet der aktuellere Kölner Algorithmus. Zur Einführung des Kölner Algorithmus für eine moderne und professionelle Bedarfsplanung wurden wiederkehrende Großveranstaltungen in Hamburg zwischen 2009 und 2013 hinsichtlich des bemessenen Sanitätsdienstes im Vergleich zu den notwendigen Hilfeleistungen untersucht. Als Resultat wurden Empfehlungen abgeleitet, welche unter Maßgabe der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Hamburg die Verwendung des Kölner Algorithmus für die sanitätsdienstliche Bedarfsplanung ermöglichen. Als Ergebnis zeigte sich, dass das Sachgebiet öffentlicher Rettungsdienst der Feuerwehr Hamburg für die Verwendung des Kölner Algorithmus nachvollziehbare Erfahrungswerte benötigt. Um dies sicherzustellen, sollte die Fachbehörde gegenüber den Leistungserbringern eine professionelle Managementfunktion wahrnehmen. Dies kann mit der Einführung eines neuen Dokumentationsverfahrens für die notwendigen Hilfeleistungen realisiert werden. Zukünftig ist zu empfehlen, dass die Fachbehörde gegenüber den Hilfsorganisationen auch eine Vorgabe über die Standorte sowie die personelle und qualitative Besetzung der Unfallhilfs- und Meldestellen vorgibt. Bei der Standortplanung der Unfallhilfs- und Meldestellen kann das entwickelte kombinierte Hilfeleistungssystem mit Strecken- und Nebenstreckenfahrzeugen verwendet werden.

Hinweis zum Urheberrecht

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datenenetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Insbesondere gilt:

Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.

Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.