Prozessevaluation des Präventionsprojektes SunPass in Hamburg

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Evaluation
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Einleitung Jährlich steigt die weltweite Inzidenzrate bösartiger Veränderungen der Haut durch den extensiven Konsum ultravioletter Strahlung an. In Australien und den Vereinigten Staaten von Amerika werden seit längerem präventive Maßnahmen, vor allem in Kindergärten und Schulen, durchgeführt. Auch in Deutschland soll das seit 2009 laufende Projekt „SunPass – Gesunder Sonnenspaß für Kinder“ für die Risikofaktoren des Hautkrebses sensibilisieren und somit die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung senken. Es stellt sich im Zusammenhang mit dem Projekt die Frage, in welchem Umfang die beteiligten Eltern mit den Informationen erreicht werden und diese akzeptieren. Methode Innerhalb dieser Untersuchung wurden 57 Personen mit Hilfe eines standardisierten Fragebogens befragt. Gegenstand war die Ermittlung von Meinung und Akzeptanz des Projektes, aus denen abschließend mögliche Optimierungsmöglichkeiten resultieren sollten. Die Stichprobe (n=57) wurde aus sechs der insgesamt 14 teilnehmenden Kindertages-einrichtungen gewonnen; es liegt hier eine systematische Stichprobenziehung zu Grunde. Ergebnisse Die Programmreichweite des Projektes ist als mittelmäßig einzustufen. Ein Indiz dafür ist die hohe Unbekanntheit des Projektes mit 28% der Untersuchungsteilnehmer sowie eine geringe Teilnahmerate an den Elternabenden mit nur 20%. Die Programmakzeptanz besticht mit positiven Einstellungen zur Relevanz, Unterstützung und Durchführung des Projektes. Lediglich die gestalterische Ebene stößt vor allem bei Eltern nicht deutscher Nationalität auf Kritik. Schlussfolgerung Die Ergebnisse der Prozessevaluation zeigen, dass das Projekt inhaltlich von den Eltern der teilnehmenden Kitas akzeptiert wird, allerdings die zu geringe Reichweite den Erfolg des Programmes mindert. Mit der Fortsetzung des Projektes im Jahr 2015 sollten die dargelegten Optimierungsmöglichkeiten in Betracht gezogen werden, um auch schwer zu erreichende Eltern für das Projekt zu gewinnen.

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