Energy Transformation Index für Körperschaften am Beispiel der TH Nürnberg

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Umwelttechnik
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Energiewende
DDC-Sachgruppe: Natürliche Ressourcen, Energie und Umwelt

Kurzfassung auf Deutsch:

Ziel dieser Arbeit war es, ein Verfahren weiterzuentwickeln, mit der man die Energiewende messbar machen kann, um sie schließlich auf öffentliche Einrichtungen oder Unternehmen anzuwenden. Das Fraunhofer Institut hat eine Methode entwickelt, mit der sie den Fortschritt der Energiewende in einer Volkswirtschaft angibt. Der veröffentlichte Index heißt „Energy Transformation Index" (ETI). In dieser Arbeit wurde mit dieser Methode ein internationaler Vergleich mit 22 Staaten erstellt. Danach wurde der Betrachtungsraum schrittweise verkleinert, zunächst auf die Bundesländer von Deutschland und schließlich auf Landkreise von Bayern. Im nächsten Schritt wurde die Methode zum ersten Mal auf einer Körperschaft angewandt. Hierfür diente die TH Nürnberg als Versuchsobjekt. Zum Schluss wurde ein Verfahren gezeigt, mit dem DAX-Unternehmen untersucht wurden. Beim internationalen Ranking hat 2011 Norwegen den höchsten ETI mit 59 %. Bei der Rangliste der Bundesländer liegen mit Hamburg (46 %) und Berlin (40 %) zwei Stadtstaaten vorne, während bei den Landkreisen Neumarkt in der Oberpfalz (42 %) den höchsten ETI hat. Als die Methode auf die TH Nürnberg angewendet wurde, konnte festgestellt werden, dass eine direkte Übertragung nicht möglich ist. Deshalb wurde bei der Untersuchung der DAX-Unternehmen der neue Index „Energy Transformation Index for Companies" eingeführt. Mit dieser Methode schnitt 2012 die Deutsche Bank mit 64% am besten ab. In der Zukunft sollte die Methode vor allem branchenspezifisch angewendet werden, um eine bessere Vergleichbarkeit zwischen Unternehmen zu ermöglichen.

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