Resilienz bei den in Deutschland lebenden, ehemaligen Flüchtlingskindern aus dem Kosovo - Eine retrospektive Untersuchung der personalen und sozialen Schutzfaktoren

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Kosovo , Flüchtlingskind , Widerstandsfähigkeit
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Die Ergründung von Schutzfaktoren und Ressourcen zur Entwicklung von Resilienz bei Kindern und Jugendlichen stellt einen wichtigen Teil der Resilienzforschung dar. Ziel dieser Forschungsarbeit ist die retrospektive Ergründung und Beschreibung von personalen und sozialen Schutzfaktoren in Bezug auf die Resilienzentwicklung bei mittlerweile erwachsenen kosovarischen Flüchtlingskindern. Zu diesem Zweck wurden 5 nicht-standardisierte, schutzfaktorenzentrierte Interviews mit zwei weiblichen und drei männlichen ehemaligen Kosovoflüchtlingskinder geführt und anhand von Überschneidungen gruppiert. Bei der Stichprobe handelt es sich um Erwachsene, die trotz ihrer Flüchtlingserfahrung eine positive Persönlichkeitsentwicklung und Lebenslaufgestaltung aufweisen. In der vorliegenden Arbeit wird davon ausgegangen, dass es gewisse Gemeinsamkeiten in den Schutzfaktoren und Ressourcen der befragten resilienten Kosovaren gibt und eine Erforschung dieser Faktoren einen Beitrag zur aktuellen Resilienzforschung leisten kann, um beispielsweise bei der Entwicklung zukünftiger Förderprogramme an docken zu können. In der Untersuchung konnte gezeigt werden, dass insbesondere die sozialen Schutzfaktoren einerseits innerhalb der Familie (in Form von Zusammenhalt und der erhaltenden Motivation durch die Eltern) und andererseits Persönlichkeitseigenschaften des Kindes eine wichtige Rolle spielten. Es war zusätzlich ersichtlich, dass alle Befragten außerhalb der Familie Unterstützung erhielten, diese aber sehr individuell ausfiel und durch verschiedene Personengruppen abdeckt wurde.

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