Das subjektive Wohlbefinden arabischer Staatsangehöriger in Deutschland - Eine Online-Befragung

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Befragung , Araber , Deutschland <Bundesrepublik> , Wohlbefinden
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Die Zahl der arabischen Staatsangehörigen in Deutschland stieg insbesondere innerhalb der letzten Jahre stark an, dennoch gibt es bisher keine deutschen Studien, die sich mit dem subjektiven Wohlbefinden (SWB) dieser Bevölkerungsgruppe beschäftigen. Dabei ist es von großer Bedeutung, dass das subjektive Wohlbefinden genauer untersucht und mit der Mehrheitsgesellschaft und anderen ausländischen Bevölkerungsgruppen in Deutschland verglichen wird. So sollen Unterschiede in der Ausrichtung und Intensität besondere Einflussfaktoren dieser Bevölkerungsgruppe erkannt werden, um eine fachlich fundierte Grundlage für die Erarbeitung und Umsetzung von Interventionen zur Erhöhung und Erhaltung des SWB-Niveaus bieten zu können, und somit die Gesundheit zu fördern und einen Beitrag für den Fortschritt in der Gesellschaft zu leisten. Denn als Teil der Gesund-heit ist das SWB nicht nur ein Ziel oder Zustand, sondern auch ein Einflussfaktor für viele unterschiedliche Lebensbereiche. Je höher also das SWB-Niveau ist, desto wahrscheinlicher ist ein positiver Einfluss auf das zukünftige private oder gesellschaftliche Leben. Genau hier setzte diese Arbeit an. Es wurden erste Erkenntnisse zum subjektiven Wohlbefinden arabischer Staatsangehöriger in Deutschland gesammelt. Anhand einer zugrundeliegenden Literaturrecherche und der Durchführung einer quantitativen Online-Befragung mit anschließender Analyse, sollte ein Grundstein zur Erforschung des SWB-Niveaus dieser Bevölkerungsgruppe gelegt werden. Die Studie zeigte einen deutlichen Zusammenhang zwischen den wesentlichen von Erik Allardt genannten Indikatoren – das soziale Netzwerk (Loving), die äußeren Lebensbedingungen (Having) und die Selbstver-wirklichung (Being) – und dem psychischen Wohlbefinden, als auch dem allgemeinen Gesundheitszustand. Vor allem aber konnte auch ein starker Zusammenhang zwischen dem psychischen Wohlbefinden und dem allgemeinen Gesundheitszustand festgestellt werden. In zukünftigen Studien sollte ein Schwerpunkt darauf gelegt werden eine repräsentative Stichprobe zu erlangen und die Ursache-Wirkungs-Beziehung zu ergründen.

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