Motivation und Ernährungsverhalten von Marathonläufern – Ergebnisse einer Online-Umfrage

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Ökotrophologie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Ernährungsgewohnheit , Marathonläufer , Umfrage
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Laufen ist deutschlandweit eine der beliebtesten Sportarten überhaupt. Insbesondere das Langstreckenlaufen bringt gesundheitliche Vorzüge mit sich. Doch das Marathonlaufen ist darüber hinaus auch eine Herausforderung für den Körper und die Psyche. Es bedarf also, neben dem eigentlichen körperlichen Training, einer guten ernährungstechnischen Vorbereitung, wie auch einer angemessenen Motivation, um diese Strecke zu bewältigen. Um dies zu untersuchen, wurde zunächst ein standardisierter Online-Fragebogen erstellt, der das Ernährungsverhalten und die Motivation der Läuferinnen und Läufer des Hamburg Marathons genauer hinterfragte. Weiterhin wurde eine Nachbefragung im Anschluss an den Marathon erstellt, um die persönliche Zielerreichung der Läufer und ihre persönliche Vorbereitung, sowie die Nutzung der zur Verfügung gestellten Verpflegung während des Marathons abzufragen. Die erste Umfrage erhielt 739 Beantwortungen (weiblich 23,4% und männlich 68,5%), die Nachbefragung erhielt 254 Beantwortungen. Die Teilnehmer wurden in Gruppen aufgeteilt. Dabei wurden die Ergebnisse nach Geschlechtern, Lauferfahrung und Alters verglichen. Bezüglich des Ernährungsverhaltens konnte festgestellt werden, dass die Empfehlungen bezüglich einer kohlenhydratreichen Ernährung eingehalten werden. Die Auswahl der Lebensmittel ist bei Männern zu optimieren. Die eingenommene Trinkmenge liegt unter den Empfehlungen. Nahrungsergänzungsmittel werden von rund 30% der Teilnehmer eingenommen. Männer und Frauen unterscheiden sich (meist) nicht signifikant bezüglich gesundheitlicher und leistungsbezogener Motive. Die leistungsbezogenen Motive verlieren mit wachsender Erfahrung und steigendem Alter an Bedeutung und die Körperzufriedenheit korrelierte mit der Ambition. Bei der Nachbefragung konnte festgestellt werden, dass der Großteil der Teilnehmer ihre Erwartungen erfüllt haben. Verbesserungen in der Vorbereitung werden hauptsächlich beim Training und nicht in der Ernährung angestrebt. Die Verpflegung auf der Strecke wird vom Großteil der Läufer ausgiebig genutzt. Um die Leistungsfähigkeit der Sportler optimal zu unterstützen, sollten Veranstalter geeignete Energiequellen zur Verfügung stellen. Weiterhin sollten Trainer dazu raten, sich geeignet zu ernähren und insbesondere auf ein ausreichendes Trinkverhalten zu achten und Nahrungsergänzungsmittel nur einzunehmen, wenn dies wirklich nötig ist.

Kurzfassung auf Englisch:

Running can be considered to be one of the most popular sports in Germany – long-distance running in particular, because of its well-known health benefits. However, out of all the different kinds of runs there are, marathons go beyond just being healthy and are a challenge for body and mind. That is why sufficient motivation and adequate nutritional preparation are necessary to make it through the race. To research this, a randomized survey was designed that analyzed eating behavior and motivation of the Hamburg Marathon’s participants. Furthermore, a post-survey was held after the marathon in order to examine their personal preparation, actual target achievements and the utilization of the on-site catering. The first survey has been answered by 739 people (23,4% female, 68,5% male), the post-survey by a total of 254. The results have been separated into groups – gender, age and running experience – and show that the generally recommended diet for runners, consisting of high amounts of carbohydrates, was mostly followed. On the other hand, the selection of food with a low glycemic index and high in fibers could be improved within the group of male runners. Also, the amount of drinks consumed by the participants was below the recommendations. Around 30% of the participants made use of supplements. Male and female runners (for the most part) did not show significant differences regarding their health and performance motivations, and it can be assumed that performance motivation loses relevance with increasing experience and age and moreover, body satisfaction correlated with ambition. The results of the post-survey suggested that most runners had reached their personal aims and that personal improvement is primarily aspired to training, not nutrition. The marathon’s on-site catering service was utilized by most runners. Organizers should make a nutrient-rich diet available in situations of race. Furthermore, coaches should advise to an adequate nutrition and hydration and not to use supplements in case it is not needed.

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