Sorgenkind Print – Umfrage und Fokusgruppenanalyse zur zukünftigen Rezeption und Akzeptanz gedruckter Zeitungen bei der Generation der

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Information
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Leseverhalten
DDC-Sachgruppe: Nachrichtenmedien, Journalismus, Verlagswesen

Kurzfassung auf Deutsch:

Die im Rahmen dieser Arbeit angelegten Untersuchungen, befassen sich mit der Frage nach der zukünftigen Rezeption und Akzeptanz gedruckter Zeitungen, bei der Generation der Digital Natives. Die gesamte Forschung dient dazu, Klarheit in die bisher wenig absehbare Zukunft der Printzeitung zu bringen und bezieht sich dabei auf die Digital Natives, deren aktuelles und zukünftiges Medien-, Nachrichten- und Rezeptionsverhalten, ausschlaggebend für die Entwicklung der gedruckten Zeitung ist. Für die wissenschaftliche Behandlung des Themas, wurde sowohl eine repräsentative Umfrage mit 100 Medienstudenten im Alter zwischen 20 und 35 Jahren, als auch eine Fokusgruppendiskussion mit insgesamt sechs TeilnehmernInnen im Alter von 22 bis 25 Jahren, durchgeführt. Das zusammengefasste Ergebnis der Forschung zeigt, dass eine zukünftige Akzeptanz und Rezeption der gedruckten Zeitung bei der Generation der Digital Natives, von Seiten der Zeitungsverlage, durchaus erreicht und verankert werden kann, sofern die Verlage aktiv Veränderungen und Entwicklungen für ihre Zeitungsformate vorsehen. Aus den erhobenen Daten geht hervor, dass die Digital Natives einer Generation angehören, die gerne liest und interessiert an Nachrichten ist. Die Untersuchungen ergaben zudem, dass die Zeitung von den Digital Natives aufgrund von Faktoren wie Zeit, Geld und Verfügbarkeit verhältnismäßig wenig rezipiert wird. Die Akzeptanz durch Aspekte wie die Haptik, den Lesekomfort und die Qualität des Journalismus , ist aber dennoch gegeben. Demnach würde die Mehrheit der befragten Digital Natives bei gleichen Voraussetzungen, das Lesen einer Printzeitung gegenüber dem Lesen der digitalen Version bevorzugen. Auch der Ansatz, durch Zusatzleistungen in den Zeitungsausgaben, einen Wertzuwachs des Printprodukts zu schaffen, ging aus den erhobenen Daten hervor. Die Zukunft der gedruckten Zeitung in der Generation der Digital Natives, könnte daher eine durchaus positive sein, sofern die aus dieser Arbeit als notwendig hervorgehenden Reformen, durch einbeziehen der Digital Natives erarbeitet und an deren Vorstellungen angepasst konzipiert werden.

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