Die deutsche Mode-Blogosphäre. Eine empirische Studie zu Bloggern, Nutzern und Nicht-Nutzern

URL
Dokumentart: Masterarbeit
Institut: Department Information
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Internet
DDC-Sachgruppe: Nachrichtenmedien, Journalismus, Verlagswesen

Kurzfassung auf Deutsch:

Die vorliegende Masterarbeit beschäftigt sich mit der deutschen Mode-Blogosphäre, die als wenig erforschtes Untersuchungsfeld definiert werden kann. Basierend auf einer Literaturrecherche sowie dem theoretischen Kontext wurde eine empirische Studie konzipiert, die in zwei separate Teile gegliedert ist. Zum einen liegt eine Online-Befragung von Nutzern und modeinteressierten Nicht-Nutzern vor, die ihren Schwerpunkt auf das Nutzungs- bzw. Nicht-Nutzungsverhalten, die Unterschiede der beiden Gruppen in Bezug auf ihr Modeinteresse, sowie auf die Rolle sozialer Netzwerke für die Vermarktung von deutschen Modeblogs setzt. Hierbei lag der Fokus vor allem auf dem Netzwerk Instagram. Zum anderen handelt es sich um Experteninterviews mit deutschen Modebloggern bezüglich ihrer Tätigkeit und der Rolle sozialer Netzwerke für deutsche Modeblogs. Beiden Vorgehensweisen wird dabei eine explorative Funktion zugesprochen. Anhand der Ergebnisse der Online-Befragung konnte festgestellt werden, dass zwischen drei und fünf deutscher Modeblogs mehrheitlich mindestens einmal täglich und aus Gründen der Inspirationssuche zu neuen Outfits gelesen werden. Dabei kann das Lesen als Anregung zum Kauf abgebildeter Artikel definiert werden. Die Nicht-Nutzer stufen die Inhalte aktuell zwar als nicht relevant ein, geben jedoch an, dass sie Modeblogs nutzen würden, wenn diese ihre gewünschten Themenschwerpunkte beinhalten. Insgesamt konnte auch festgehalten werden, dass ein vermindertes Modeinteresse und eine geringere Aktivität im sozialen Netzwerk Instagram als Grund der Nicht-Nutzung zu definieren sind. Auch die Experteninterviews konnten diese hervorstechende Rolle sozialer Netzwerke im Allgemeinen für deutsche Modeblogs bestätigen, sodass diese als Vermarktungsinstrument und Erfolgskriterium definiert werden können. Außerdem war es durch die Aussagen der Experten möglich, die Tätigkeit eines Modebloggers als vielschichtig und aufwändig zu definieren, da eine Vielzahl an Tätigkeitsbereichen abgedeckt werden und dazu gewisse Kompetenzen erlernt werden müssen.

Hinweis zum Urheberrecht

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datenenetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Insbesondere gilt:

Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.

Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.