Imagewandel der Gamesbranche – Inhaltsanalyse von Qualitätszeitungen aus Deutschland, Großbritannien und den USA

URL
Dokumentart: Masterarbeit
Institut: Department Information
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Videospiel
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft

Kurzfassung auf Deutsch:

Dem Videospiel kommt als junges Medium in verschiedenen Diskursen vor. Oft wird ihm vorgeworfen, jugendgefährdend und kulturell wertlos zu sein. Jedoch belegt die zunehmend auch akademische Beschäftigung mit dem Thema Videospiel, dass sich die Wertschätzung der Games innerhalb des Medienkanons sich ändert, hängt ihnen doch auch eine profitable Branche an. Zur Klärung, wie diese Diskurse geführt werden, untersucht die vorliegende Arbeit in einer quantitativen Inhaltsanalyse deutscher, britischer und US-amerikanischer Qualitätszeitungen die Entwicklung des Images der Gamesbranche in den Jahren von 1994 bis 2014. Sie klärt die Fragestellungen, ob über Zeit eine in der Tendenz positive und auch ausführlichere Berichterstattung festgestellt werden kann. Weiterhin wird anhand von Berichtsanlässen und journalistischer Einordnung untersucht, in welche Zusammenhänge, beispielsweise wirtschaftliche oder kulturelle, das Thema Videospiel eingebettet ist und wie die Diskussion von Kontroversen efolgt. Dabei wird auch ein Augenmerk auf nationale Unterschiede und solche, die aus der politischen Ausrichtung der Zeitung resultieren, geworfen. Die Arbeit kommt zu den hauptsächlichen Schlussfolgerungen, dass während das Thema in der Berichterstattung an Bedeutung gewinnt, in den Qualitätszeitungen ein ökonomischer Blickwinkel dominiert und sich wenig mit eigentlichen Spielen und ihren Inhalten auseinandergesetzt wird, außer es treten Kontroversen auf.

Hinweis zum Urheberrecht

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datenenetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Insbesondere gilt:

Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.

Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.