Einzelfall-Erstattung in der gesetzlichen Krankenversicherung in Deutschland - Am Beispiel der Institut TakeCare-Hotline für die Beantragung der Einzelfall-Kostenerstattung vom NEO-Plus Test : Eine Explorative Studie

URL
Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Krankenversicherung , Kostenerstattung
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben Anspruch auf Leistungen, die zweckmäßig, wirtschaftlich und ausreichend sind. Außervertragliche Leistungen können in Form von Einzelfall-Anträgen zur Kostenübernahme bei den Krankenkassen gestellt wer-den. In der vorliegenden Bachelorarbeit wird über eine explorative Studie zum Thema Kostenerstattungen von außervertraglichen Leistungen in der GKV berichtet, da bisher zu diesem Thema eine Intransparenz und eine eher geringe Datenlage herrscht. Sie soll zur Hypothe-sengewinnung für weitere Untersuchungen dienen. Dazu wurde eine quantitative Erhebung mit gesetzlichen Krankenkassen zu den bestehenden, gesetzlich geregelten Entscheidungsgrundlagen von Kostenerstattungsanträgen im Einzelfall durchgeführt. Daten wurden über den Umfang der Anträge, den Mehraufwand und die Kosten erhoben. Die Studie gibt einen Überblick zur Kostenerstattung am Beispiel der TakeCare-Hotline, die Patienten bei dem Prozess der Beantragung einer Kostenübernahme unterstützt. Die Ergebnisse zeigen, dass hinter den Anträgen ein hoher Kostenbetrag steht, über den Krankenkassen entscheiden müssen. Das verdeutlicht, dass die Kostenerstattung von außervertraglichen Leistungen als kleiner Bereich der GKV, einen Einfluss auf die Kosten im Gesundheitswesen haben kann. Außerdem zeigen die Ergebnisse, dass eine ausführliche Dokumentation der Fälle sinnvoll ist.

Hinweis zum Urheberrecht

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datenenetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Insbesondere gilt:

Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.

Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.