Enzymatische und phänotypische Untersuchung von niedermolekularen Ste20-like Kinase Inhibitoren

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Biotechnologie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Inhibitor , STE20-like-Kinasen
DDC-Sachgruppe: Biowissenschaften, Biologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Arteriosklerose gehört zu den am meisten verbreiteten Todesursachen weltweit, da es die Hauptursache für Myokardinfarkte und Schlaganfälle ist. Bisherige Therapien setzen an der Reduzierung der Risikofaktoren an, während es noch keine Therapien gibt, um z.B. die transendotheliale Migration von Monozyten und Makrophagen zu hemmen. In dieser Migration begründet sich die Entstehung der arteriosklerotischen Plaques. Die Inhibierung der Ste20-like Kinase (SLK) stellt eine Möglichkeit dar diesen Prozess zu unterbrechen. Aus diesem Grund wurden zwei Inhibitoren der SLK in einem enzymatischen und einem phänotypischen Screen untersucht und deren Auswirkung auf die Migration der Zellen genauer studiert. Für die enzymatische Untersuchung sollte ein Förster Resonanz Energie Transfer (FRET)-System etabliert werden, was gescheitert ist. Als Modell zur Untersuchung der Migration von Monozyten und Makrophagen wurden THP-1 Zellen in ihrem nativen sowie differenzierten Zustand genutzt. Dafür wurde ein abgewandeltes Boyden-Kammer-Assay eingesetzt. Zur Optimierung dieses Assays wurden die Beschichtung der Membran, Konzentration von Chemokinen, Zelldichte und Inhibitor-Toxizität genauer untersucht. Unter Einfluss des Inhibitors wurde die Migration der Zellen teilweise gehemmt. Interessanterweise zeigten die Inhibitoren teilweise verschiedene Effekte auf beide Zelltypen. Die Ergebnisse dieser Arbeit deuten darauf hin, dass die SLK als verheißungsvoller Ansatzpunkt zur Entwicklung therapeutischer Mittel genutzt werden kann.

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