Kongruenz zwischen Klang und Bild. Die Musikmischung ohne Bild und mit Bild

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Medientechnik
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Synchronisierung
DDC-Sachgruppe: Öffentliche Darbietungen, Film, Rundfunk

Kurzfassung auf Deutsch:

Diese Master-Thesis beschäftigt sich mit der Musikmischung ohne Bild und für Bild. Und es wird auch diskutiert, ob die akustischen und visuellen Bilder übereinstimmen müssen, wenn ein Konzert oder eine Oper für DVD oder Fernsehen gemischt werden muss. Es geht in der Thesis um die Wahrnehmung vom Hören und Sehen sowie die Beziehung zwischen Ton und Bild. Um diese Hypothese zu klären, habe ich Interviews mit vier Tonmeistern gemacht, die sich noch mit klassischen Musik-Produktionen bei Fernsehen oder Rundfunk beschäftigen, und sie gefragt, wie sie normalerweise schöne Musikmischungen machen und außerdem, wie sie Konzerte oder Opern für Fernsehen mischen. Nach meiner Erfahrungen und den Vorschlägen der vier Tonmeister habe ich vier Musik-Beispiele ausgewählt, und in drei verschiedenen Versionen gemischt: Eine ist die normale CD-Mischung, die andere ist eine Mischung für Bild, in der die Lautstärke ein bisschen nach Bildern sich langsam verändert, und die dritte Version ist eine Mischung, die auf der 2. Mischung basiert, sich aber noch stärker und abrupt ändert. Dann wurde ein Hörversuch mit solchen Stimuli durchgeführt. Daraus ergibt sich die Konsequenz, dass man erst die Musik nach der Partitur oder dem Konzept der Komponisten mischen muss. Dann muss der Ton nicht mit jeder Einstellung der Bilder genau kongruent sein. Wenn die Zeit und der Etat hoch genug ist, sollte man ein bisschen nach den Einstellungen etwas ändern, wo es nötig ist, und das gesamte Klangbild direkter machen, um besser zu den Bildern zu passen.

Kurzfassung auf Englisch:

the problems discussed is whether the sound must be consistent with the pictures, for example, when one concert or opera must be mixed for DVD or television. This thesis involves the perception of listening and seeing, as well as the relationship between sounds and pictures in film. In order to explain this argument, I had interviews with four sound engineers who work with classical music productions for television or radio. I asked them how to make good music mixes and how to mix audio for television. According to my experiences and the suggestion of these four engineers, I have chosen four music pieces and mixed it into three versions: one is a normal CD mixing; the second is a mixing for pictures, wherein the loudness has a minor and very slow change; and the third version is also for pictures which is based on the second mix, but it has a more sudden change in loudness. With these materials, I came to the following conclusion from my listening experiment: music must first be mixed according to the scores or idea from composers, but the sound does not need to be absolutely consistent with every frame of the pictures. When time and budget for the production allows, mixers can make changes to the audio according to the composition of the pictures, where necessary, and make the sound fit more closely to the pictures.

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