Effizienzmessung mithilfe der Data Envelopment Analysis am Beispiel von Containerhäfen

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Wirtschaft
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Effizienzmessung , Container , Hafen
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft

Kurzfassung auf Deutsch:

Diese Arbeit beschäftigt sich mit dem Thema Effizienzmessung im Allgemeinen und dem Effizienzmessverfahren der Data Envelopment Analysis (DEA) im Speziellen. Dabei wird zunächst eine Einteilung von Effizienzmessverfahren erläutert, wobei die DEA zu den nicht-parametrischen Verfahren der relativen Effizienzmessung gehört, bei denen sowohl eine Input- als auch eine Output-Betrachtung erfolgt. Darüber hinaus findet eine Vorstellung des DEA-Grundmodells von Charnes, Cooper und Rhodes statt, auf dem eine Vielzahl von Weiterent-wicklungen des Verfahrens beruhen. Zudem werden die Möglichkeiten der Effizienzmessung mit diesen verschiedenen Modellen erläutert. Anschließend wird die DEA exemplarisch an dem Anwendungsbeispiel europäischer Containerhäfen durchgeführt. Dabei wird vor Beginn der Analyse deutlich, dass sich aufgrund der Komplexität der Organisation „Hafen“ und der Datenverfügbarkeit an einer Auswahl an technischen/logistischen Kennzahlen orientiert werden muss, die aus dem Containerisation International Yearbook 2012 stammen und eine Analyse für das Jahr 2010 zulassen. Die Ergebnisse der angewendeten DEA-Modelle zeigen die Vorteile und Nachteile des Verfahrens auf und lassen erkennen, dass in diesem Bench-mark der Hafen von Le Havre Effizienzprobleme hat, während der Hafen von Marsaxlokk einen deutlichen Effizienzvorsprung gegenüber den anderen Containerhäfen aufweist. Daraus ergibt sich das Fazit, dass sich die DEA für die Effizienzmessung von Häfen und anderen homogenen Einheiten unter Berücksichtigung ihrer Stärken und Schwächen gut eignet.

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