Vegane Ernährung, ein kurzzeitiger Trend oder eine langfristige Bewegung?

URL
Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Ökotrophologie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Veganismus , Trend
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Diese Bachelorarbeit mit dem Titel „Vegane Ernährung, ein kurzzeitiger Trend oder eine langfristige Bewegung?“, zeigt, wie die vegane Ernährungsweise eingeordnet werden kann und wie sie sich entwickelt. Veganismus ist ein sehr aktuelles Thema, für welches sich immer mehr Menschen inte-ressieren. In den letzten Jahren gab es viele Lebensmittelskandale mit Produkten tieri-schen Ursprunges und es wurde immer mehr bekannt, dass der Fleischkonsum schwere Auswirkungen auf das Klima, die Umwelt, den Welthunger und auf die eigene Gesundheit hat. Diese Arbeit widmet sich der Erforschung des Trends zur veganen Ernährung. Mit Hilfe einer qualitativen Datenerhebung wurde der aktuelle Stand gegenüber der veganen Er-nährung ermittelt. Hierfür wurde ein Fragebogen erstellt, der online von 355 Personen ausgefüllt wurde. Es hat sich herausgestellt, dass das Interesse für diese Ernährungs-weise mit 78% der Befragten sehr hoch ist. Aber das Hauptaugenmerk galt den Voraus-setzungen für einen Megatrend um den Trend zur veganen Ernährung als langfristige Be-wegung identifizieren zu können. Es wurden aber nur zwei der drei Vorrausetzung erfüllt, da die vegane Ernährung nicht in der Politik zu erkennen ist. Somit konnte der Megatrend nicht bestätigt werden. Es konnte aber ein Hype und der Zeitgeist- oder Konsum-Trend ausgeschlossen werden, da seit fünf Jahren die Anzahl an Veganern zunimmt. Somit kann die vegane Ernährung als soziokultureller Trend eingeordnet werden, welche auch für eine langfristige Bewegung spricht.

Hinweis zum Urheberrecht

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datenenetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Insbesondere gilt:

Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.

Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.