Auf einen Klick. Vergleichende Inhaltsanalyseder crossmedialen Aufarbeitung regionaler Berichterstattungam Beispiel SAT. 1 Regional undNDR

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Information
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: World Wide Web 2.0 , Nachrichtensendung
Freie Schlagwörter (Deutsch): Crossmedia, Crossmedialität, soziale Netzwerke, Nachrichten, Plattformen, Interaktion, Verlinkung, YouTube, Instagram, Twitter, Facebook
DDC-Sachgruppe: Nachrichtenmedien, Journalismus, Verlagswesen

Kurzfassung auf Deutsch:

Diese Arbeit untersucht die unterschiedliche Art der crossmedialen Aufarbeitung regionaler Berichterstattung zwischen einer privaten und einer öffentlich-rechtlichen Sendeanstalt. Am Beispiel von SAT.1 und NDR wird die crossmediale Ausgestaltung der jeweiligen Regionalmagazine 17:30 SAT.1 Regional und Hamburg Journal in den sozialen Netzwerken einer vergleichenden Inhaltsanalyse unterzogen. Alle sendebezogenen Postings einer Stichprobe werden kanalspezifisch betrachtet und untersucht. Zunächst wird ein Codebuch mit Kategorien erstellt, anhand derer die Analyse erfolgen soll. Die Kernergebnisse der Analyse ergeben unter anderem, dass der öffentlich-rechtliche Sender hinsichtlich der Themenbereiche seinen Fokus auf Beiträge der Bereiche Wirtschaft und Politik legt, während bei SAT.1 Regional Themen der Bereiche Polizei und Verschiedenes im Zentrum der crossmedialen Aufarbeitung stehen. Facebook und Instagram stellen für beide Sendeanstalten die wichtigsten und am meisten genutzten Verbreitungskanäle für Sendeinhalte dar. Über Facebook konnten beide Sender insgesamt die meisten Interaktionen generieren. Das „Liken“ ist die unter den Rezipienten beliebteste Interaktion. Bemerkenswert sind jedoch die anteilig auf die Abonnenten gerechneten Interaktionszahlen in den vom NDR nicht berücksichtigten sozialen Netzwerken Instagram und YouTube. Mit knapp 17 Prozent der Instagram-Abonnenten und immerhin 3,8 Prozent der YouTube-Abonnenten bekommt SAT.1 auf diesen Plattformen die meisten „Likes“ pro Abonnent. Das Hamburg Journal generiert über Facebook-Likes die meisten Interaktionen pro Abonnent. 5,5 Prozent der Abonnenten liken einen auf Facebook veröffentlichten Beitrag. Die Interaktionen auf Twitter betragen bei beiden Sender vernachlässigbar geringe Werte. Auffallend war außerdem ein Aspekt der Darstellungsform/Visualisierung, indem der NDR 20 Prozent seiner Beiträge als Live-Videos veröffentlicht. Im Gegensatz zum NDR verlinkt SAT.1 auf Facebook veröffentlichte Beiträge zu Teilen mit zwei weiteren Social-Media-Kanälen, um einerseits an Reichweite zu gewinnen und eine breite Masse an Rezipienten anzusprechen und andererseits von den Synergien zwischen Medienakteuren und Mediennutzern zu profitieren. Dennoch ist die Reichweite des Hamburg Journals um ein Fünffaches größer als die von SAT.1 Regional.

Kurzfassung auf Englisch:

This thesis compares a private TV production (SAT.1 Regional) with a public service broadcaster (NDR) in order to determine differences in the way the TV stations put their content online for user interaction. Therefore, a system of categories and variables is built. Every posting – which is a segment of the regional TV news – published by SAT.1 Regional and NDR during the sample will be analyzed in terms of these variables (visualization, used platforms, set links, user interactions and subject area). Regarding the subject area, NDR focuses on publishing segments of politics and economics whereas SAT.1 primarily publishes segments from police and sundries on their social media platforms. Facebook and Twitter are the most important platforms for SAT.1 and NDR in terms of publishing segments and posting frequency. Both TV stations always include links to their respective website in each posting. Furthermore, NDR’s postings contain links to at least one other platform, whereas SAT.1 benefits from a diversity of platforms by always linking its segments towards these. Facebook generates a higher number of user interactions than Twitter does. Recipients preferably “like“ published segments. Remarkable is the amount of the interaction “like“ per subscriber for SAT.1 on Instagram and YouTube. Whereas NDR did not take advantage of these platforms during the sample, SAT.1 generates approximately 17 percent via Instagram and 3.8 percent via YouTube. Via Twitter published segments on the contrary did not bring any remarkable user interaction neither for SAT. 1 nor for NDR. In terms of visualization the public service broadcaster NDR attracts attention and catches its recipients by publishing 20 percent of its segments as live videos. Although SAT.1 focuses on a high range by crosslinking its segments between several platforms in order to strengthen the synergies between media operators und media users and to achieve a higher range of recipients, still the number of NDR subscribers is almost fivefold higher.

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