Digitale Privatsphäre im medialen Diskurs. Untersuchung der Berichterstattung zum „Pranger der Schande“

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Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Information
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Bild <Zeitung>
Freie Schlagwörter (Deutsch): Pranger der Schande, Internet-Pranger, Pranger, Bild-Zeitung, Bild, Facebook, Inhaltsanalyse
DDC-Sachgruppe: Nachrichtenmedien, Journalismus, Verlagswesen

Kurzfassung auf Deutsch:

Die vorliegende Masterarbeit untersucht die mediale Berichterstattung zum „Pranger der Schande“. Dieser von der Bild-Zeitung am 20.10.2015 in der Print- und Onlineausgabe veröffentlichte Beitrag beinhaltet 42 überwiegend auf Facebook gepostete fremdenfeind-liche Kommentare nebst Profilfoto und Klarnamen der Kommentatoren, die somit ohne Weiteres identifizierbar sind. Im Rahmen der Untersuchung ist das Forschungsziel die Be-antwortung der Frage „Wie wurde der ‚Pranger der Schande’ in der medialen Berichterstattung aufgenommen?“. Zu diesem Zweck wird nach einer theoretischen Auseinander-setzung mit den Themen Pranger und Privatsphäre im Kontext der Aktion mit Hilfe ausgewählter Datenbanken ein Datenkorpus für den Zeitraum ab Veröffentlichung des Pran-gers bis Juli 2016 generiert, um anschließend mit Hilfe der empirischen Methode der integ-rativen Inhaltsanalyse systematisch Daten zu gewinnen. Diese werden im Anschluss ausgewertet und interpretiert, um Aufschluss über die gestellten Forschungsfragen zu geben, wobei auch weitere Ergebnisse zur Berichterstattung aufgezeigt werden.

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