Eine Analyse politikwissenschaftlicher Modellbildung: Parametervariation am Beispiel des Emergent Polarity Model

An Analysis of Modelling in Political Science: Variation of Parameters Using the Example of the Emergent Polarity Model

URL
Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Informatik
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Simulation
DDC-Sachgruppe: Informatik

Kurzfassung auf Deutsch:

In politikwissenschaftlichen Simulationen werden komplexe Sachverhalte basierend auf formalisierten Theorien modelliert. Im Schritt von der Theorie zum programmierten Modell können Fehler und Artefakte entstehen, die die Aussagekraft des Ergebnisses schwächen. Ein Beispiel für solche Artefakte ist Parametersensibilität: Die Ergebnisse des Modells ändern sich abhängig davon welche Werte dem System übergeben werden, oder das Modell funktioniert nur mit wenigen Werten. Diese Problematik wird beispielhaft am von Cederman (1997) entwickelten Emergent Polarity Model untersucht. Dieses Modell vom Entstehen und Zerfallen von Staaten wird nachvollzogen und mit zufälligen Parameterwerten initialisiert um zu prüfen, welche Ergebnisse entstehen wenn das Modell nicht nur mit optimalen Werten arbeitet.

Kurzfassung auf Englisch:

Simulations in the political sciences model complex issues, based on formalised theories. When converting such theories into programmes, errors or artifacts can manifest and distort the simulation’s results. One example of such artifacts is argument sensitivity: The model’s results change with different values passed to the system, or the model only works with few argument values. This issue is examined on the Emergent Polarity Model, developed by Cederman (1997), which models emergence and collapse of states. This model is recreated and initialised with random values to investigate the model’s results when using suboptimal argument values.

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