Gelingende Eingewöhnungen im Krippenalter - Bedeutung und Einfluss von Familie und Kultur

URL
Dokumentart: Diplomarbeit, Magisterarbeit, Master Thesis
Institut: Department Soziale Arbeit
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Krippe , Familie , Kultur , Bindungstheorie
Freie Schlagwörter (Deutsch): Eingewöhnung
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen

Kurzfassung auf Deutsch:

Im Krippenbereich gehört die konzeptionelle Verankerung der Eingewöhnung zu den Qualitätsstandards in der Tagesbetreuung. Häufig bildet dabei das auf der Bindungstheorie beruhende Berliner Eingewöhnungsmodell die Grundlage der pädagogischen Arbeit. Doch ist diese Ausrichtung im Hinblick auf die kulturelle Vielfalt von Familien mit Migrationshintergrund sinnvoll? Der vorliegende Text beschäftigt sich mit dieser Frage und kommt zu dem Ergebnis, dass eine ausschließliche Berücksichtigung der Bindungstheorie für ein Eingewöhnungskonzept im Krippenbereich nicht ausreicht, um adäquat auf kulturelle Vielfalt einzugehen. Für eine angemessene Eingewöhnung ist es von Bedeutung, dass die Fachkräfte über Wissen in Bezug auf kulturell variierende Sozialisationsziele und Erziehungsstile sowie über migrationsrelevantes Wissen verfügen. Auch der Fokus auf die Fachkraft-Kind-Bindung, der durch das Berliner Eingewöhnungsmodell vorgegeben wird, sollte erweitert werden. Insbesondere die Eltern aber auch die beteiligte Kindergruppe sind wichtige Akteure, die die Eingewöhnung eines Kindes positiv beeinflussen können. Diesen Gedanken verfolgt das Münchner Eingewöhnungsmodell, das in Kombination mit dem Ansatz der kultursensitiven Frühpädagogik die Grundlage für eine Eingewöhnung bilden kann, die die individuellen Eigenheiten von Kind und Eltern wertschätzend in den Blick nimmt.

Hinweis zum Urheberrecht

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datenenetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Insbesondere gilt:

Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.

Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.