Kommunikation mit sterbenden Kindern

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Pflege und Management
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Kommunikation , Kind , Sterben , Palliativpflege
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Hintergrund: Lebensverkürzende Erkrankungen stellen im Kindesalter die zweithäufigste Todesursache dar. Die Dauer der Erkrankung kann mehrere Jahre betragen und den Kindern ist es möglich, sich mit ihrem eigenen Sterben auseinanderzusetzen. Eine Aufklärung dieser Kinder ist von zentraler Bedeutung, wobei die Eltern eine wichtige Rolle einnehmen. Ziele: Ziel dieser Arbeit ist es darzustellen, wie Kinder über ihre Krankheit, den Tod und das Sterben aufgeklärt werden können und wie die Familien durch Pflegende im offenen Umgang miteinander unterstützt werden können. Methodik: Auf Grundlage von Literaturanalysen wurde verschiedene Literatur untersucht und die relevanten Informationen in dieser Arbeit zusammengefasst. Ergebnisse: Die betroffenen Kinder und ihre Familien sind durch die Erkrankungen vor zahlreiche Herausforderungen gestellt. Durch informative Gespräche können Eltern für die besonderen Bedürfnisse ihrer Kinder sensibilisiert werden und somit die Relevanz eines ehrlichen Umgangs mit ihnen erkennen. Wie und in welchem Ausmaß Gespräche mit dem erkrankten Kind stattfinden ist abhängig von seinem Wunsch nach Aufklärung. Ist dieser Wunsch vorhanden, finden die Gespräche unter Berücksichtigung des Entwicklungsstandes des Kindes statt und begegnen möglichen belastenden Vorstellungen des Kindes. Durch eine deutlich signalisierte Gesprächsbereitschaft der Erwachsenen, werden die Kinder die für sie wichtigen Fragen von sich aus stellen. Antworten auf diese Fragen müssen ehrlich sein, aber sollten trotzdem Hoffnung ausdrücken. Geregelte Zuständigkeiten und eine gute Organisation und Kommunikation im Team nehmen Einfluss auf die ganzheitliche Versorgung der betroffenen Kinder und ihrer Familien. Fazit: Pflegende sind durch ihre patientennahe Tätigkeit besonders befähigt, die Ängste und Sorgen der Familien zu erkennen und diesen zu begegnen. Gezielte Gespräche können für die Familien im Umgang mit der Erkrankung eine Unterstützung sein. Jedoch fehlt im Krankenhausalltag häufig die Zeit für längere Gespräche. Es bleibt zudem fraglich, über wie viel Wissen die einzelnen Mitglieder des Behandlungsteams über die kognitive Entwicklung von Kindern und ihre belastenden Vorstellungen verfügen. Entsprechende Fortbildungen und weitere Forschungen müssen diesbezüglich erfolgen.

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