Förderung von Selbstmanagementfähigkeiten chronisch kranker Patienten durch professionelle Gestaltung der Pflegebeziehung

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Pflege und Management
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Selbstmanagement , Patient , Beziehung , Pflege
Freie Schlagwörter (Deutsch): Chronische Krankheit , Pflegebeziehung
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Im Zuge des demografischen Wandels kommt es heutzutage vermehrt zu Multimorbidität sowie zum Anstieg des Erkrankungsrisikos chronischer Krankheiten. Chronische Krankheiten zählen zu den gesundheitsökonomisch wichtigsten Gesundheitsproblemen und stellen den Betroffenen sowie unser Gesundheitssystem vor große Herausforderungen. Der chronisch kranke Patient ist im Verlauf seiner Erkrankung unter anderem mit Unsicherheiten, Kontrollverlusten und Krisen konfrontiert, die es zu bewältigen gilt. Bei der Unterstützung hierbei kommt den Pflegenden eine Schlüsselrolle zu, um dem Patienten dabei zu helfen, seine Kontrolle und Handlungsfähigkeit zu fördern oder wiederzuerlangen. Vor dem Hintergrund des Wandels des Krankheitsspektrums und der Bedeutung für den Patienten rückt die Förderung des Empowerments und der Selbstmanagementfähigkeiten in den Vordergrund. Deswegen ist Ziel dieser Arbeit herauszuarbeiten, welchen Einfluss die Pflegenden mit professionellem Aufbau ihrer Pflegebeziehung zum Betroffenen auf sein Empowerment und seine Selbstmanagementfähigkeiten haben können. Um dieses Ziel zu erreichen, wird eine systematische Literaturrecherche in medizinischen Datenbanken durchgeführt. Die Ergebnisse dieser Recherche halten fest, dass eine professionelle Beziehungsgestaltung förderlichen Einfluss auf die Entwicklung ihres Empowerments und Selbstmanagements hat und dem chronisch Kranken bei seiner Krankheitsbewältigung als Unterstützung dienen kann. Somit kann anhand der Ergebnisse die Bedeutung einer professionellen Beziehungsgestaltung für das Empowerment und die Selbstmanagementfähigkeiten aufgezeigt werden. Aus den Ergebnissen folgend, sollte für die weitere Forschung verstärkt der Blick auf die differenzierte Wahrnehmung der Gestaltung der Pflegebeziehung seitens Pflegender und Betroffener zur Förderung des Empowerments und Selbstmanagements gelegt werden.

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