Ermittlung des Kalorienverbrauches mithilfe von Atemgasmessungen bei unterschiedlich frequenten, periodischen Körperbewegungen

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Medizintechnik
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Atem , Nährwert , Gas , Bewegung , Motorik , Motilität , Periode
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Begonnen mit der Fragestellung, ob bereits kleinere Bewegungen, wie das bloße Schwingen mit einem Bein oder sogar nur dem Unterschenkel, vom Körper energe-tisch optimiert ausgeführt werden und ob diese Optimierung auch in einem Versuch zu zeigen ist wurde zunächst ein Probeversuch entworfen. Es wurden Ruheumsätze von Versuchspersonen gemessen und deren Energieverbrauch bei einer Selbstge-wählten Schwingung sowie einer künstlich beschleunigten oder verlangsamten Schwingung. Dieser Probeversuch hat gezeigt, dass es wahrscheinlich ist, dass die Fragestellung positiv beantwortet werden kann. Der Energieverbrauch der Versuchspersonen zeigt stets ein Minimum in der Nähe der selbstgewählten Schwingung und war auch gene-rell gut zu erfassen. Die Fehlertoleranz ist immer noch relativ hoch. Wenn es bei Energieunterschieden von etwa 80 Kilokalorien eine Standardabweichung von über 300 Kalorien gibt, ist das Ergebnis nicht repräsentativ. Trotzdem zeigten die Mittelwerte der Messungen das erhoffte Verhalten und das bei beiden Versuchspersonen. Aber um eine wirklich fundierte Aussage zu treffen, müsste eine größer angelegte Studie durchgeführt werden, die sowohl mehrere Versuchspersonen als auch mehre-re verschiedene Frequenzen untersucht. Bei der Durchführung der Arbeit, hat man gemerkt wie die Erfahrung gewachsen ist und verschiedene Schwachstellen offensichtlich wurden, die dann aber, um der iden-tischen Ausgangbedingungen willen, nicht mehr korrigiert werden konnten. Der Versuch war für die Probanden zu belastend und langwierig, die Versuchsumge-bung nicht immer kontrolliert genug und die Probanden zu ähnlich. Aber die Untersuchung bildet eine gute Grundlage für weitere Untersuchungen, denn trotz der noch nicht idealen Versuchsbedingungen wurden gute Werte erzielt. Man kann also sagen, dass der Körper generell eine sehr energiesparende Form der Bewegung wählt, auch wenn er nicht unbedingt den perfekten Punkt trifft. Wie viel Energie man dadurch spart hängt dann im genauen von der Beschaffenheit der Per-son ab.

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