Topologiestudien der subtelomeric variant open reading frame (STEVOR) Proteine basierend auf einem zellfreien Expressionssystem

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Biotechnologie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Topologie , Proteine , Ausdruck , System
DDC-Sachgruppe: Biowissenschaften, Biologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Malaria ist auch heute noch eine ernsthafte Erkrankung und die Funktionsweisen der Parasiten im Menschen sind immer noch nicht vollständig erforscht. Um den Mechanismus des Plasmodium falciparum und seiner Bindung der von ihm infizierten Erythrozyten mit den humanen Rezeptoren zu verstehen, bedarf es intensiver Forschung. Meine Studie beschäftigte sich mit den STEVOR Proteinen, die neben den PfEMP1 und den RIFIN eine wichtige Rolle in dieser Interaktion spielen. Die Topologie der STEVOR Proteine ist noch nicht gänzlich erforscht. Experimentelle und theoretische Ergebnisse weichen voneinander ab und so ist noch nicht zweifelsfrei geklärt, ob ein- oder zwei Transmembrandomänen in den Proteinen vorliegen. Das Ziel meiner Studie war es, die STEVOR Proteine in einem in vitro Transkriptions/Translationssystem herzustellen und durch die Durchführung der Experimente in Gegenwart von Mikrosomen aus dem sich ergebenden Glykosylierungsmuster Rückschlüsse auf die Topologie der STEVOR Proteine ziehen zu können. Die Ergebnisse meiner Studie zeigen, dass es möglich ist, die STEVOR Proteine in einem in vitro Transkriptions/Translationssystem herzustellen. Es gibt jedoch Abweichungen zwischen den Proteinen, dem Aufbau des Vektorsystems, sowie dem Vorhandensein der Sonden. Die Ergebnisse zeigen hier, dass die Sonden für die Expression benötigt werden und dass sowohl das SP6-, als auch das T7 Vektorsystem geeignet sind. Es ist möglich die Proteine ohne Radioaktivität zu detektieren. Die Glykosylierungen der Proteine können teilweise sichtbar gemacht werden. Eine genaue Aussage über die Anzahl der Glykosylierungen kann nicht getroffen werden und somit kann keine Einschätzung zur Topologie der STEVOR Proteine gegeben werden. In Zukunft ist eine Weiterarbeit an dieser Studie denkbar. Das von mir entwickelte System und der aus dieser Studie gezeigte optimale Aufbau des Vektorsystems bieten Grund für weitere Forschung. Die Klonierung der fehlenden STEVOR Proteine, das Weiterentwickeln der Methode, so dass die Notwendigkeit des Blottens entfällt, sowie der Verdau der durch die Mikrosomen glykosylierten Proteine mit Endo H wäre nun der nächste Schritt.

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