Gesundheitsverhalten von Studierenden in Hamburg und Manchester

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Gesundheitsverhalten , Gesundheitskompetenz , Verhalten , Student , Studentin , Hamburg , Manchester
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Einleitung In den letzten Jahren hat die Studierendengesundheit zunehmend an Bedeutung gewonnen (Tobisch et al. 2015:2). Das Projekt „SuSy“ an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg zum Bei-spiel widmet sich diesem Thema durch die Etablierung eines Surveillance-Systems. Dessen Schwerpunkt liegt auf dem Gesundheitsverhalten von Studierenden, da vermeidbares Verhalten zu den größten Gesund-heitsrisiken zählt (Lange, Finger 2017:4). Im Wintersemester 2016/17 kam die Manchester Metropolitan United (MMU) als Projektpartner hinzu und führte eine erste eigene SuSy-Erhebung durch. In dieser Bachelorarbeit sollen Gemeinsamkeiten und Unterschiede im gesundheitsrelevanten Konsumverhalten zwischen den beiden Hochschulen untersucht werden. Methodik Die Daten aus den annähernd gleichen, geschlossenen Fragebögen, die im Oktober und November 2016 gewonnen wurden, werden mithilfe des Programms SPSS 22 zunächst beschrieben und anschließend sta-tistisch ausgewertet. Es werden Unterschiedstests durchgeführt und auf Assoziationen zwischen den Vari-ablen geprüft. Im Anschluss werden binär logistische Regressionsmodelle gebaut, um die Odds Ratios (OR) der beiden Hochschulen hinsichtlich der verschiedenen Konsumverhalten zu berechnen. Ergebnisse In die Analyse gingen die Daten von 202 HAW- und 271 MMU-Studierenden der Gesundheitswissenschaften ein. Studierende der MMU rauchen signifikant mehr (OR = 3,74) und nehmen häufiger andere psychoaktive Substanzen als Cannabis ein (OR = 2,28) als Studierende der HAW. Zudem trinken sie häufiger mehr als 5 alkoholische Getränke hintereinander (OR = 2,00) und verzehren mehr Obst und Gemüse (OR = 1,61), nehmen aber weniger Schlafmittel (OR = 0,51) und Cannabis (OR = 0,51) ein. Diskussion Trotz methodischer Limitationen werfen die Ergebnisse Fragen auf, warum sich Studierende der HAW und MMU in bestimmten Gesundheitsverhalten teils stark unterscheiden. Es bedarf weiterer, insbesondere qualitativer Forschung, um das Gesundheitsverhalten weiter zu ergründen. Das so erlangte Wissen kann zur Verbesserung der Gesundheitsförderung an den Hochschulen beitragen.

Kurzfassung auf Englisch:

Introduction Students’ health has gained increasing relevance over the last years (Tobisch et al. 2015:2). The project "SuSy" of the Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Hamburg for example, addresses this topic by establishing a surveillance system. SuSy focusses on the health behaviour of students, for avoidable behaviour is amongst the greatest health risks (Lange, Finger 2017:4). In the winter semester 2016/17 the Manchester Metropolitan United (MMU) joined the project and conducted its first SuSy survey. This thesis will examine similarities and differences of health relevant consumer behaviour between the two universities. Methods Data from almost similar, closed questionnaires collected in October and November 2016 is first described and statistically analysed using the program SPSS 22. After performing diversity tests and checking for asso-ciations between the variables, binary logistic regression models are built to achieve the Odds Ratios (OR) of the two universities for different consumer behaviours. Results The data from 203 HAW and 271 MMU health sciences students has been compared. The analyses show that students of the MMU significantly tend to smoke more (OR = 3,74) and more often consume other drugs than cannabis (OR = 2,28) than students of the HAW. Furthermore, they more often consume more than 5 alcoholic drinks on one occasion (OR = 2,00) and eat more fruit and vegetables (OR = 1,61), but take less sleeping tablets (OR = 0,51) and cannabis (OR = 0,51). Discussion Aside from methodical limitations, the results raise questions about why students from the HAW and MMU differ in certain health behaviours. More research, especially qualitative methods, is needed to investigate the health behaviours more profoundly. At last, this knowledge should be used to promote students’ health.

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