Der Einfluss von Omega-3-Fettsäuren als Präventivmaßnahme gegen das Entstehen kardiovaskulärer Erkrankungen in ver-schiedenen Bevölkerungen

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Ökotrophologie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Einfluss , Omega-3-Fettsäuren , Freie Fettsäuren , Fettsäuren , Prävention , Verhinderung , Maßnahme , Kardiovaskuläres System , Kardiovaskuläre Krank
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Die vorliegende Arbeit gibt eine Übersicht über den Einfluss von Omega-3-Fettsäuren auf kardiovaskuläre Erkrankungen in verschiedenen Bevölkerungen und untersucht, ob diese als mögliche Präventivmaßnahme gegen das Entstehen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (HKE) in Frage kommen könnten. Der aktuelle Forschungsstand wurde mit einer systematischen Literaturrecherche ermittelt. Die Zusammenhänge über den Einfluss von Omega-3-Fettsäuren auf kardiovaskuläre Erkrankungen wurde anhand physiologischer und pathologischer Grundlagen erläutert. Zudem wurden insgesamt 61 Länder in den drei Variablen 1) Prävalenzrate kardiovaskulärer Erkrankungen 2015, 2) Fischkonsum 2013 und 3) Omega-3-Index miteinander verglichen und auf einen Zusammenhang überprüft. Der aktuelle Forschungsstand gibt Aufschluss darüber, dass eine erhöhte Zufuhr pflanzlicher und mariner Omega-3-Fettsäuren zu einer Senkung des kardiovaskulären Risikos führen kann. Zudem lässt der Ländervergleich eine leichte aber statistisch nicht signifikante Tendenz erkennen, dass ein höherer Fischkonsum mit einem geringeren Auftreten von HKE innerhalb einer Bevölkerung in Zusammenhang stehen könnte. Ferner fallen bei dem Vergleich einige Länder mit nordischer oder mediterraner kulturell und geografisch bedingter Ernährungsform auf, die einen besonders hohen Fischkonsum, eine besonders niedrige Prävalenzrate kardiovaskulärer Erkrankungen und einen moderaten Omega-3-Index aufweisen. Der systematisch recherchierte aktuelle Forschungsstand unterstützt die Erkenntnis über den positiven Einfluss der Omega-3-Fettsäuren auf kardiovaskuläre Erkrankungen. Dennoch sollten sie nur im Rahmen einer gesunden Ernährung als Präventivmaßnahme innerhalb einer Bevölkerung angesehen werden. Hierzu fehlt es an Studien, die einen Zusammenhang des Omega-3-Indexes nach aktuellen standardisierten Messmethoden auf die Morbidität von HKE in unterschiedlichen Bevölkerungen unter Berücksichtigung von Störfaktoren untersuchen.

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