Kulturelle Vielfalt als Chance: Voneinander lernen als Mittel der In-tegration – Eine Evaluation des Programmes REFUGIUM

URL
Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Gesundheitswissenschaften
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2018
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Kulturarbeit , Sozialanthropologie , Kulturbeziehungen , Kulturelle Identität <Motiv> , Kultur , Kulturphilosophie , Zivilisation , Integration , Eing
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie, Anthropologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Die Zahlen der ankommenden Geflüchteten ist in den letzten Jahren stark gestiegen, was dazu geführt hat, dass der Staat und die Gesellschaft vor die Aufgabe gestellt wurden diese nicht nur aufzunehmen, sondern in die Gesellschaft zu integrieren. Eine gelungene Integration ist das Ziel, wobei es dabei zu Herausforderungen kommen kann. So kann es unter anderem zu Verständigungsproblemen kommen, zu Schwierigkeiten bei Behördengängen, aber auch fehlendes Wissen in gesundheitsbezogenen Bereichen kann zu Problemen führen. Gerade in den Bereichen Gesundheit und Hygiene, welche auch in enger Verbindung stehen, sieht man deutlich, dass es unterschiedliche Auffassungen darüber gibt, welche Möglichkeiten bestehen eigenständig etwas für die Gesundheit und die Hygiene in den Flüchtlingsunterkünften und in den späteren Wohnungen zu tun. Eine Verbindung der Integration einerseits und der Wissensvermittlung in gesundheitsrelevanten Themenbereichen andererseits soll durch das Flüchtlingsprogramm REFUGIUM geschaffen werden. Durch eine Befragung der teilnehmenden Studierenden und Geflüchteten am Programm REFUGIUM soll aufgezeigt werden, welche Chancen dieses Programm für die Geflüchteten und Studierenden bietet. Die Ergebnisse zeigen dabei auf, dass beide befragten Gruppen das Programm hauptsächlich als positiv beschreiben und eine Weiterempfehlung dieses Programmes erfolgen würde. Das Programm hilft dabei nicht nur Wissen an die Geflüchteten zu vermitteln, sondern ermöglicht auch den zwischenmenschlichen Kontakt, wodurch sich die Geflüchteten in die Gruppe integriert fühlten. Auch die Studierenden sehen diesen zwischenmenschlichen Kontakt als positiv an, da ihnen so die Möglichkeit eröffnet wird, die Situation der Geflüchteten zu verstehen und ihnen bei Fragen zur Seite zu stehen, was zu einer Stärkung der Sozialkompetenzen der Studierenden führt.

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