Mehr Funktion durch Konversion - Aachen 2030. Ein Masterplan für den Stadtteil Aachen-Nord.

;

URL
Dokumentart: Master-/Diplomarbeit
Institut: Stadtplanung
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum:
Zugriffsbeschränkung: nur innerhalb des Universitäts-Campus
SWD-Schlagwörter: Nutzungsänderung , Wettbewerb , Wohnraum , Aachen
DDC-Sachgruppe: Landschaftsgestaltung, Raumplanung

Kurzfassung auf Deutsch:

Die Wohnraumnachfrage nimmt in vielen Städten Deutschlands, vor allem in den Metropolen von Jahr zu Jahr zu und stellt die Stadt vor große Herausforderungen. Leitbilder wie beispielsweise „Mehr Stadt in der Stadt“ (Hamburg) oder „Die Stadt der kurzen Wege“ sind Programme der Politik, die Impulse und Strategien für die Stadtentwicklung geben sollen. Die Vermeidung des Bauens auf der sogenannten „Grünen Wiese“ führt zu einer Weiterentwicklung der Überlegung, wo und wie eine Nachverdichtung in den Städten geschehen kann ohne den Bestand zu schwächen, sondern vielmehr diesen hervorzuheben und durch neue Qualitäten zu stärken. Im Zuge der Innenentwicklung soll die Qualität des Lebensraum in der Stadt identifiziert, verstärkt und ungenutzte Räume mobilisiert werden. Innenentwicklung zielt dabei nicht nur auf die Realisierung von Wohnraum ab, sondern fasst jegliche Form von Bauprojekten, die das Ziel verfolgen neue Räume, vor allem auf innerstädtischen Brachflächen und auf nicht optimal genutzten Flächen, zu errichten. Die Flächen, die vor allem durch einen Strukturwandel oder gesellschaftliche Veränderungen keine Nutzung mehr aufweisen, bringen vielfältige Vornutzungen mit, die im Bezug zu ihrer Umgebung unterschiedliche Anforderungen und Qualitäten bei der Weiterentwicklung mit sich bringen. Die Flächen sind beispielsweise ehemals vom Hafen sowie von Bahn, Post, Bundeswehr, Krankenhäusern und Kirchen als auch von Industrie und Gewerbe genutzte Flächen, die nun für neue Nutzungen offen stehen, da die vorherigen nicht mehr nachgefragt werden bzw. existieren. Die Planung und Umsetzung von Innenentwicklungsprojekten beinhaltet nicht nur das zu errichtende Gebäude oder den Wohnkomplex an sich, sondern weist auf Grund seiner besonderen Stellung in der Stadt vielfältige Anforderungen auf, die es zu beachten gilt. Im Rahmen der Masterthesis des Master-Studiengangs Stadtplanung an der HafenCity Universität, nahm die Projektgruppe an einem städtebaulichen Ideenwettbewerb teil. Dieser war der jährlich vom Schlaun-Forum e.V. ausgeschriebene Schlaun-Wettbewerb, der sich an junge Planer, Architekten und Ingenieure richtet. Im Wintersemester 2016/2017 wurde unter dem Titel „Aachen-Nord“ die Neugestaltung des Gewerbegebiets Aachen-Nord thematisiert. Hier konnten die Fähigkeiten und Erkenntnisse der vergangen Semester (in Real-Bedingungen) im direkten Vergleich mit Studierenden anderer Hochschulen und Universitäten unter Beweis gestellt werden. Ein Wettbewerb gibt den Teilnehmern somit die Möglichkeit, sich mit eigenen Ideen und Vorstellungen in einen kreativen Wettbewerb einzubringen. Die Auseinandersetzung mit dem Thema der Konversion, in Hinblick auf die Berufsfelder der Stadtplanung waren weitergehend für die Findung entscheidend. Im Zuge der Bearbeitung der Masterthesis wurde ein Masterplan für den Stadtteil Aachen-Nord entwickelt, der die Thematik der Konversion in den Vordergrund stellt. Aachen-Nord ist ein Stadtteil, der nicht nur durch seine Vielfalt an Lebensformen charakterisiert ist, sondern auch durch die Heterogenität seiner Bautypen. Diese spiegeln die Entwicklungen der letzten 100 Jahre des Stadtteils wieder. Eine Entwicklung, die sich vor allem durch die vorhandenen bzw. ehemaligen Unternehmen vollzogen hat. Diese Unternehmen bzw. ihre baulichen Hinterlassenschaften stehen für den Stadtteil Aachen-Nord und bedürfen einer behutsamen Konversion, die ihren Charakter nicht verändert, sondern bestärkt.

Hinweis zum Urheberrecht

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datenenetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Insbesondere gilt:

Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.

Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.