Einzelhandel 2025.de - Auswirkungen auf den stationären (Bekleidungs-) Einzelhandel und seine Handelsräume durch zunehmenden Onlinehandel

URN urn:nbn:de:gbv:1373-opus-3701
URL
Dokumentart: Master-/Diplomarbeit
Institut: Stadtplanung
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Einzelhandel , Electronic Commerce , Innenstadt
DDC-Sachgruppe: Landschaftsgestaltung, Raumplanung

Kurzfassung auf Deutsch:

Seit Jahren beindet sich der stationäre Einzelhandel in einem Strukturwandel, welcher sich durch das dynamische Wachstum des Onlinehandels beschleunigt (Kollewe 2016: 22). Die Umsatzzuwächse des Onlinehandels waren in den vergangenen zehn Jahren zweistellig und nach heutigen Prognosen wird der Umsatzanteil des Onlinehandels im Jahr 2025 bei 20 Prozent des gesamten Einzelhandelsumsatzes in Deutschland liegen (exklusive Lebensmitteleinzelhandel und Drogerieartikel) (GfK 2015). Diese starke Umsatzverschiebung beeinlusst den stationären Einzelhandel und damit auch die Handelsräume. Dabei steht zum einen die Innenstadt, als Handelsraum und Zentrum einer Stadt mit der höchsten Dichte an Einzelhändlern, im Fokus. Des Weiteren Einkaufszentren, welche als moderne Einzelhandelsimmobilien beschrieben werden können. Beide Handelsräume stehen vor Herausforderungen hinsichtlich des zunehmenden Onlinehandels. Neben den Einzelhändlern, die primär von dem zunehmenden Onlinehandel betrofen sind, wirkt sich der Handel über das Internet auch auf die Bereiche Stadtplanung und -entwicklung und auf die Eigentümer von Handelsimmobilien aus. Der Bekleidungseinzelhandel steht in diesem Zusammenhang einerseits stellvertretend für weitere Branchen, die durch den Strukturwandel des Einzelhandels vor Veränderungen stehen. Des Weiteren zählt der Bekleidungseinzelhandel in Einkaufszentren sowie in Innenstädten zur Leitbranche (Nitt-Drießelmann 2013: 69; Soethe & Rohmert 2010: 107). In deutschen Innenstädten wird durchschnittlich auf über 40 Prozent der Verkaufsläche Kleidung angeboten (Nitt-Drießelmann 2013: 69). Die Entwicklung des Onlinehandels hängt neben den verbesserten technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen vor allem von den Nutzern dieses Vertriebskanals ab. Der Online-Einkauf kommt der Bedürfnisbefriedigung vieler Konsumenten mittlerweile besser nach als der stationäre Handel. So hat der Handel „[…] in seinen jeweiligen Ausdiferenzierungen von Angebotsund Absatzformen – wie jedes Mal im Laufe der Geschichte – der veränderten Nachfrage und den Wunschbildern der Gesellschaft“ (Wiesen-von Ofen 2012: 11) zu folgen. Wie diese Veränderung für die ausgewählten Handelsräume und die jeweiligen Akteure aussehen könnte, wird in dieser Arbeit diskutiert.

Hinweis zum Urheberrecht

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datenenetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Insbesondere gilt:

Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.

Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.