Intervalo nacional-moderno de la arquitectura latinoamericana 1929 - 1939

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Der national-moderne Zeitraum in der lateinamerikanischen Architektur 1929 - 1939

URN urn:nbn:de:gbv:1373-opus-569
URL
Dokumentart: Dissertation
Institut: Architektur
Hauptberichter: Prof. Hans Harms
Sprache: Sonst.
Tag der mündlichen Prüfung: 08.06.2009
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Architektur; Lateinamerika
Freie Schlagwörter (Englisch): .
DDC-Sachgruppe: Architektur
BK - Klassifikation: 56.62

Kurzfassung auf Deutsch:

Das Thema dieser Dissertation ist die Untersuchung der Frage, ob es in Lateinamerika in der ersten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts eine Architektur gab, die als „modern“ und als „national“ bezeichnet werden kann und die eine spezifische Lateinamerikanische Identität ausdrückt. Die Arbeit beschränkt sich auf den Zeitraum von 1929 – 1939. Es war eine Zeit der intellektuellen Unsicherheit lateinamerikanischer Eliten in Bezug auf ihre Zukunft und die eigenen Identität. Zu dieser Zeit fand eine umfangreiche Diskussion in Verbindung mit Architektur Wettbewerben und auch in der Architektur-, Kunst-, und Literaturkritik in Lateinamerika statt. Als spezifische Architekturobjekte werden nationale Ausstellungspavillone zu internationalen Ausstellungen, besonders der Iberoamerikanischen Ausstellung in Sevilla, Spanien, 1929, und der Internationalen Ausstellung in New York 1939, ausgewählt. Es werden besonders zwei Ausstellungpavillons verglichen: der von Manuel Amábilis für die Vereinigten Staaten von Mexico auf der Iberoamerikanischen Ausstellung in Sevilla 1929 und der von der Republik Brasilien auf der Weltausstellung in New York 1939 errichtete, ein Gemeinschaftswerk der Architekten Lucio Costa und Oscar Niemeyer. Von der Architektur ausgehend nähert sich die Arbeit kritisch dem in Lateinamerika erfolgten Übernahmeprozeβ von Modernisierungsdiskursen an und der damit verbundenen Erarbeitung lokaler Vorschläge von Modernität. Sie ist an sich keine Studie über die Archäologie der Form, sondern eine direkte und indirekte Untersuchung der Wirkung, die eine gebaute Form im Laufe der Zeit in einer Gesellschaft hat, die diese als signifikantes Werk anerkennt. Die heraus gearbeitete Methode dieser Arbeit besteht aus der vergleichenden Analyse von lokalen Texten, die in verschiedenen Medien veröffentlicht wurden. Die Grundlage der Dokumentation bildet die Gesamtheit von Schriften über charakteristische Besonderheiten der Architektur und Vorschläge aus dem künstlerischen Bereich, die in den wichtigsten urbanen Zentren Lateinamerikas entstanden waren. Das Resultat ist eine kritische Reflexion über die Vielfalt von Interpretationen, bei denen die zentralen Vorstellungen des Nationalen und der Moderne lokale Nuancen erreichen, die die Interpretation der Bedeutung der Architektur im kulturellen, sozialen und politischen Kontext Lateinamerikas differenzieren. Deswegen ist diese Dissertation nicht als eine Architekturgeschichtsschreibung im herkömmlichen Sinne zu sehen, sondern als eine Erzählung (narracion), die ausgehend von Beispielen der Architektur allgemeine Fragen der lateinamerikanischen Gesellschaft entwickelt. Der national-moderne Zeitraum war von fundamentaler Bedeutung im Prozess der Konsolidierung der lateinamerikanischen Architektur, da in den beiden folgenden Dekaden, die jeweiligen kulturellen Eliten und die sich als Avangarde verstehenden Bewegungen Fragen der Modernität und des Nationalen verfolgten.

Kurzfassung auf Englisch:

kein Abstract vorhanden

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