Wohnwunsch und Wirklichkeit : zur Pluralisierung der Wohnungsfrage

URN urn:nbn:de:gbv:1373-opus-1170
URL
Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Kultur der Metropole
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Wohnungsversorgung , Wohnungsbau , Hamburg
DDC-Sachgruppe: Landschaftsgestaltung, Raumplanung

Kurzfassung auf Deutsch:

Diese Arbeit widmet sich aktuellen Ausprägungen der Wohnungsfrage, die als drängende urbane Frage wieder an Bedeutung gewinnt. Ein rasanter Anstieg der Miet- und Immobilienpreise in den Städten lässt die Wohnungsfrage wieder auf der gesellschaftspolitischen Agenda erscheinen. Parallel zur voranschreitenden gesellschaftlichen Individualisierung pluralisiert sich der Wohnraumbedarf und damit auch die Wohnungsfrage. An die Stelle der einen Frage und essentieller Wohnungsnot treten heute verschiedene Wohnbedürfnisse, die mit Nachdruck artikuliert werden. Die individuellen und zielgruppenspezifischer Wohnungsfragen treffen auf einen Wohnungsmarkt, der durch einem Wohnraummangel, ein unzeitgemäßen Angebot, von hohem immobilienwirtschaftlichen Druck, Segregation und Schrumpfung gekennzeichnet ist. Mit Fokus auf Hamburg baut diese Arbeit auf der Ausgangsthese auf, dass die Wohnraumversorgung in Hamburg nur unzureichend erfüllt ist, zeitgemäßen Bedürfnissen nicht gerecht wird und kaum Antworten auf die aktuellen Wohnungsfragen bietet. Probleme bei der Wohnraumversorgung sind kein neues Phänomen, sie treten ebenfalls in anderen Ballungsräumen auf und sind somit bereits Gegenstand von Theorie und Praxis. Mit unterschiedlichen Instrumenten – von ordnungspolitischen und baulichen Maßnahmen, von Bestandsschutz bis Neubauvorhaben – wird versucht, auf die Wohnraumversorgung einzuwirken. Daraus ergibt sich die Forschungsfrage: Welche Lösungsansätze gibt es bereits zur Beantwortung zielgruppenspezifischer Wohnungsfragen und wie wirksam sind diese? Nach einer Betrachtung der aktuellen ordnungspolitischen Ansätze werden bauliche Lösungen untersucht. Der Fokus liegt dabei auf Neubaumaßnahmen, da hier neue Antworten auf aktuelle Ansprüche erprobt werden können. Jeweils anschließend wird anhand von drei Zielgruppen untersucht, welche Antworten diese Maßnahmen auf die individuellen Wohnungsfragen liefern können. Auf diesen Ergebnissen basierend wird dargestellt, welche Lösungswege für zukünftige Maßnahmen und Bauvorhaben beschritten werden können, um die speziellen Wohnungsfragen der betrachteten Zielgruppen zu beantworten. Abschließend werden Thesen über notwendige Veränderungen zur Lösung der Wohnungsfragen abgeleitet.

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