Lückenbüßer? : Einbindung von Zwischennutzern in Planungsverfahren am Beispiel des Kolbenschmidt-Geländes in Hamburg-Ottensen

URN urn:nbn:de:gbv:1373-opus-1938
URL
Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Stadtplanung
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2014
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Zwischennutzung , Hamburg-Ottensen
DDC-Sachgruppe: Landschaftsgestaltung, Raumplanung

Kurzfassung auf Deutsch:

Untersucht wurde der Ablauf des Neuplanungsprozesses auf dem ehemaligen Kolbenschmidt-Gelände an der Friedensallee 128 in Ottensen unter besonderer Berücksichtigung der dort ansässigen Zwischennutzer*innen. Ausgehend von Experteninterviews wurde der Prozessverlauf rekonstruiert und Handlungsempfehlungen ausgesprochen. Insgesamt wird der Prozess sehr positiv bewertet, insbesondere im Vergleich zu anderen Projekten in Ottensen und Umgebung. Die Öffentlichkeitsbeteiligung war klar strukturiert und hat konstruktive Ergebnisse geliefert; die derzeitigen Mieter*innen wurden in den Prozess eingebunden und die Kommunikation zwischen den Projektpartnern war offen und konstruktiv. Trotzdem besteht Verbesserungsbedarf, insbesondere in der Einbeziehung der Zwischennutzer*innen. Diese sollten nicht nur mitdiskutieren, sondern auch mitentscheiden dürfen. Insgesamt kann das Kolbenschmidt-Projekt als Experiment und als positives Beispiel für zukünftige Projekte mit einer ähnlichen Problemstellung gesehen werden.

Kurzfassung auf Englisch:

The focus of this thesis is the analysis of the planning process of the former Kolbenschmidt areal at Friedensallee 128 in Ottensen, Altona under special consideration of the current temporary users. Through expert interviews the process was reconstructed and actions were recommended. All in all, the process was evaluated very positively, especially compared to other projects in Ottensen and the vicinity. Public participation was clearly structured and produced good results; current tenants were involved in the process and communication between stakeholders was open and constructive. Nevertheless there is potential for improvement, especially in involving the temporary users. They should not only participate in the discussion, but in the decisions as well. All in all the Kolbenschmidt project can be viewed as an experiment and a positive example for future projects facing a similar situation.

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