Klimaadaptive Entwurfsmethodik: eine Untersuchung der Wechselwirkung zwischen Klimadaten, klimagerechten Entwurfsmethoden und dem adaptiven Komforttmodell

Climate adaptive design method: an investigation of the relationship between climate data, climate responsive design and adaptive comfort models

Klimaadaptive Entwurfsmethodik: eine Untersuchung der Wechselwirkung zwischen Klimadaten, klimagerechten Entwurfsmethoden und dem adaptiven Komforttmodell

URN urn:nbn:de:gbv:1373-opus-2185
URL
Dokumentart: Dissertation
Institut: Architektur
Hauptberichter: Prof. Dr. rer. nat. Dietrich, Udo
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 23.03.2015
Erstellungsjahr: 2015
Publikationsdatum:
Freie Schlagwörter (Deutsch): Klimagerechte Entwurfsmethodik, adaptives Komfortmodell
Freie Schlagwörter (Englisch): climate responsive design, climate data, adaptive comfort
DDC-Sachgruppe: Architektur

Kurzfassung auf Deutsch:

Klimagerechte Entwurfsmethoden sind sehr verbreitet, aber haben sich in den letzten Jahrzehnten kaum verändert, obwohl sich die Komfortansprüche und deren Evaluierungsmethoden stark entwickelt haben. Die vielen neuen Erkenntnisse im Bereich der adaptiven Komforttheorie kombiniert mit der allgemeinen Verfügbarkeit von Klimadaten in Stundenschritten trugen zur Entwicklung von raffinierten Evaluierungsmethoden bei, welche auf dynamischen Simulationen basieren. Diese Evaluierungen setzen allerdings die Vorauswahl von grundlegenden Entwurfsparametern voraus, die von den klimagerechten Entwurfsmethoden geliefert werden könnten. Diese Dissertation stellt diese fehlende Verbindung zwischen der traditionellen Architektur, den klimagerechten Entwurfsmethoden und der adaptiven Komforttheorie her, und schlägt eine wissenschaftlich begründete und planerorientierte Entwurfsmethodik vor. Die in dieser Arbeit vorgeschlagene Methodik basiert auf einer mehrstufigen Struktur, die mit der Aufteilung in Klimagruppen beginnt. Auf die jeweilige Klimagruppe abgestimmte Parameter unterstützen den Planer bei der Herstellung von Entwurfsansätzen. Diese können mithilfe einer selbstentwickelten, ebenfalls auf die Klimagruppe abgestimmten Evaluierungsmethode bewertet werden. Dadurch entsteht die Möglichkeit der Optimierung der Entwurfsansätze, um einen klimaadaptierten Entwurf zu entwickeln.

Kurzfassung auf Englisch:

Passive and low-energy design methods are wide spread and remain constant since many decades, thus the comfort demands and the tools to evaluate design have changed. On the one hand, given the availability of hour-step climate data and the many enhancements in the field of the adaptive comfort theory, it is possible to dynamically simulate the design performance based on user’s expectations towards the indoor environment. On the other hand a set of basic design parameters are precondition to start design process and precede any evaluations. This dissertation investigates the missing link between vernacular architecture, climate responsive design and adaptive comfort theory as an evaluation tool for a recursive and comparative design methodology. A multi-staged method is proposed, wherein both design parameters and evaluation methods are directly connected to main climate groups.

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