ALTE MITTE NEU ERFUNDEN. Städtebaulicher Entwurf für die Weserinseln in Hameln

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URN urn:nbn:de:gbv:1373-opus-3278
URL
Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Stadtplanung
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum:
Bemerkung: überarbeitete Ausgabe
SWD-Schlagwörter: Hameln , Stadtentwicklung , Mittelstadt , Kleinstadt , Nutzungsänderung , Gewässer , Ufer
DDC-Sachgruppe: Landschaftsgestaltung, Raumplanung

Kurzfassung auf Deutsch:

Angesichts des Bedeutungsgewinns urbaner Wasserlagen, rücken Stadtquartiere und urbane Entwicklungsprojekte am Wasser in den Fokus der Stadtentwicklung. Zugleich haben urbane Gewässer und Stadträume am Wasser unterschiedliche Anforderungen, die in Einklang gebracht werden müssen. Dies sind sowohl bauliche und wasserwirtschaftliche Nutzungen als auch Umwelt, Klimaschutz oder der Erhalt von Freiräumen. Die Stadtplanung hat die Aufgabe, diese Nutzungsansprüche zu erfüllen und sie in die Entwicklung zu integrieren. (Vgl. BMVBS 2011: 7ff) Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht der erarbeitete städtebauliche Entwurf für die Mittelstadt Hameln. Die Arbeit bleibt daher in der Thematik um Stadtentwicklung am Wasser auf einer allgemeinen Ebene und befasst sich vorwiegend mit Erkentnissen, die der späteren Aufestellung des Entwurfs dienen konnten. Die Themen dienen in dieser Arbeit daher vielmehr als inhaltlicher Zutritt zu der Transformation von Wasserlagen. Die vorliegende Arbeit beruht dabei auf der Annahme, dass sich Werft-, Ufer-, und Hafenareale wegen ihrer häufig zentralen Lage in besonderer Weise für ein Revitalisierungsprojekt eignen. Zu diesen Flächen gehört auch das Entwurfsgebiet in Hameln. Für die Stadtentwicklung stellen diese Flächen wertvolle Ressourcen dar, indem diese Wasserlagen und Hafenareale Potentiale zu Umnutzungen und Transformationen bieten. Durch die Revitalisierung dieser Bereiche, dem sogenannten Waterfront Development, werden die zuvor brachfallenden Areale städtisch neu genutzt. Folglich werden in dieser Arbeit sowohl der Imagewandel und die historischen Etappen als auch die Transformationsprozesse an den Hafen- und Uferzonen beschrieben. Es werden Erklärungsansätze für das Brachfallen und die Revitalisierung sowie der heutige Stand und Erfahrungen mit der Umnutzung anhand von drei ausgewählten Fallbeispielen dargestellt. Dabei zeigen diese unterschiedlichen Ansätze auf, wie sich, trotz verschiedener Ausgangssituationen und Nutzungsansprüchen, gelungene städtebauliche Transformationen und Neuprogrammierungen von Brachflächen mit identitätsstiftenden Merkmalen entwickelt haben. Ausgehend von dem zuvor beschriebenen Erklärungsansatz und dem historischen Hintergrund sowie einer Einordnung der Stadt Hameln, werden die unterschiedlichen Aspekte und Ansprüche durch einen städtebaulichen Entwurf auf die Weserinseln in Hameln projiziert. Der Entwurf und das zugrundeliegende Konzept werden, nach dem thematischen Zugang sowie den ersten Analyseerkentnissen der Thematik in anderen Klein- und Mittelstädten, im hinteren Teil dieser Arbeit vorgestellt.

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