Sought, found. The results of the area search

URN urn:nbn:de:gbv:1373-opus-4295
URL
Dokumentart: Report (Bericht)
Institut: CityScienceLab
Sonstige beteiligte Institution: Projekt FindingPlaces , Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2017
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Hamburg , Flüchtling , Unterbringung , Flächenbedarf , Freifläche , Wohnungsbau , Bürgerbeteiligung , Projekt
DDC-Sachgruppe: Landschaftsgestaltung, Raumplanung

Kurzfassung auf Englisch:

FindingPlaces is a collaborative project of the HafenCity University Hamburg in conjunction with the city of Hamburg. In workshops during the period from 26 May to 15 July 2016, citizens of Hamburg searched on an interactive city model (a so called CityScope) for public areas suitable for the erection of refugee accommodations. The mission: to find areas enabling the accommodation of 20,000 refugees in total. The workshops were moderated by steg Hamburg (Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg [Urban Renewal and Urban Development Corporation Hamburg]) and carried out academically by the HafenCity University Hamburg. Additionally, representatives of the city districts as well as of the Zentraler Koordinierungsstab Flüchtlinge (ZKF) [Central Coordination Unit for Refugees] supported the discussions with their expert knowledge. The participants proposed specific areas and discussed the advantages and disadvantages in depth. Furnished with their comments and a recommendation for a certain number of accommodation places, the suggestions were sent to the city for assessment. The city examined the areas within 14 days. The inspection results were published online at www.findingplaces.hamburg. The inspection result and the comments on an area were also stored in the interactive model so that subsequent workshop participants could retrace which parcels of land had already been discussed with what result. After examination by the city, 44 areas remained that appeared suitable according to the initial assessment for a temporary development with refugee accommodations. The recommendations of the workshop participants for these areas cover about 6,500 accommodation places. This corresponds to approximately the number of refugees who are currently still living in precarious accommodation situations, such as building supply stores or initial reception sites and who already have a claim to a follow-up accommodation. What was assessed and how the assessment took place, please read on the following pages.

Kurzfassung auf Deutsch:

FindingPlaces ist ein Kooperationsprojekt der HafenCity Universität Hamburg mit der Stadt Hamburg. Im Zeitraum vom 26. Mai bis zum 15. Juli 2016 haben Hamburgerinnen und Hamburger in Workshops an einem interaktiven Stadtmodell (ein sogenanntes CityScope) nach öffentlichen Flächen gesucht, die sich zur Errichtung von Flüchtlingsunterkünften eignen. Die Aufgabe: Flächen finden, die die Unterbringung von insgesamt 20 000 Flüchtlingen ermöglichen. Die Workshops wurden von der steg Hamburg (Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft Hamburg) moderiert und von der HafenCity Universität Hamburg wissenschaftlich durchgeführt. Zusätzlich unterstützten Vertreterinnen und Vertreter der Bezirke sowie des Zentralen Koordinierungsstabs Flüchtlinge (ZKF) mit ihrem Fachwissen die Diskussionen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben konkrete Flächen vorgeschlagen und ausführlich die Vor- und Nachteile diskutiert. Mit ihren Kommentaren und einer Empfehlung für eine bestimmte Anzahl von Unterbringungsplätzen versehen, wurden die Vorschläge zur Prüfung an die Stadt geschickt. Die Stadt hat die Flächen innerhalb von 14 Tagen geprüft. Die Prüfergebnisse wurden online unter www.findingplaces.hamburg veröffentlicht. Das Prüfergebnis und die Kommentare zu einer Fläche wurden auch im interaktiven Modell gespeichert, so dass nachfolgende Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer nachvollziehen konnten, welche Grundstücke bereits mit welchem Ergebnis besprochen wurden. Nach der Prüfung durch die Stadt sind 44 Flächen verblieben, die sich nach der Ersteinschätzung als geeignet für eine temporäre Bebauung mit Flüchtlingsunterkünften zeigen. Die Empfehlungen der Workshopteilnehmerinnen und -teilnehmer für diese Flächen liegen bei rund 6 500 Unterbringungsplätzen. Das entspricht in etwa der Anzahl von Flüchtlingen, die zurzeit noch in prekären Unterbringungssituationen wie Baumärkten oder Erstaufnahmen leben müssen und bereits einen Anspruch auf eine Folgeunterkunft haben. Was geprüft wurde und wie die Prüfung ablief, lesen Sie auf den folgenden Seiten.

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