Warum brauchen wir Richter?

URN urn:nbn:de:gbv:705-opus-26288
URL
Dokumentart: ResearchPaper
Institut: Institut für Finanzwissenschaft
Schriftenreihe: Diskussionspapier / Helmut-Schmidt-Universität / Fächergruppe Volkswirtschaftslehre
Bandnummer: 103
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum:
Bemerkung: Volltextzugang nur innerhalb des Campusnetzes der HSU
SWD-Schlagwörter: Richterrecht , Arbeitsgericht , Gesetzgebung
Freie Schlagwörter (Deutsch): unvollständige Verträge
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft

Kurzfassung auf Deutsch:

Richterliche Leitsätze sind heute prägender Bestandteil der Rechtssetzung und Rechtsschöpfung in vielen Rechtsgebieten. Obwohl jedoch richterliche Entscheidungen unvermeidbar subjektiv und fehlbar sind, bleibt die Frage nach Leistungsfähigkeit und Grenzen dieses Richterrechts in der Literatur weitgehend unbeantwortet. In dieser Arbeit werden unter Verwendung eines Arbeitsvertragsmodells Eignung und Funktion richterlicher Entscheidungen erklärt und herausgestellt, unter welchen Bedingungen Richterrecht spezifischen und gesetzlichen Regelungen überlegen ist. Es wird gezeigt, dass aus Sicht des Gesetzgebers insbesondere die Charakteristika des jeweiligen Rechtsgebietes für das effiziente Verhältnis richterlicher Entscheidungsfreiheit und gesetzlicher Spezifität ausschlaggebend sind. Die theoretischen Erkenntnisse werden abschließend auf das Beispiel des deutschen Arbeitsrechts übertragen und diskutiert.

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