Das liberale Trilemma

URN urn:nbn:de:gbv:705-opus-27898
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Dokumentart: ResearchPaper
Institut: Volkswirtschaftslehre, insbesondere Finanzwissenschaft / Prof. Dr. Beckmann (ehem. Prof Dr. Hackmann)
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2011
Publikationsdatum:
Bemerkung: Volltextzugang nur innerhalb des Campusnetzes der HSU
Originalveröffentlichung: Diskussionspapier Nr. 107, Januar 2011 (2011)
SWD-Schlagwörter: Liberalismus , Freiheit , Wirtschaftswissenschaften
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft

Kurzfassung auf Deutsch:

Gegenstand dieses Aufsatzes sind die fundamentalen Probleme liberaler Argumente in den Wirtschaftswissenschaften. Anders als dies die Zyklen in der Dogmengeschichte nahelegen, erweist sich die gegenwärtige Krise des Wirtschaftsliberalismus dabei nicht als eine vorübergehende "Rezession", sondern als theoretischen, empirischen und publikationsökonomischen Problemen geschuldet. Ein fundamentaler Widerspruch zwischen den drei Polen einer wirtschaftsliberalen Grundüberzeugung (Einstimmigkeitsprinzip, horizontale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Freiheit) führt bei der Begründung von Freiheit in ein Trilemma, das uns auf einen instrumentellen Ansatz verweist. Dieser jedoch sieht sich einer recht unklaren empirische Lage gegenüber, angesichts derer besonders eine Betrachtung eines monolithischen Indikators wenig sinnvoll erscheint. Am Schluss ein kurzer, pessimistischer Absatz zu der Frage, ob denn die ordnungsökonomische Analyse solcher Fragen Aussicht auf Besserung verspricht. Angesichts der Anreize von Gutachtern argumentiere ich, dass solche Aussichten kaum bestehen.

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