Die Umverteilung der Geldschöpfungsgewinne im Eurosystem : das Earmarking-Verfahren seit dem 1.1.2002

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Dokumentart: ResearchPaper
Institut: Institut für Verwaltungswissenschaft
Schriftenreihe: Diskussionsbeiträge aus dem Institut für Theoretische Volkswirtschaftslehre Hamburg
Bandnummer: 2002,1
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2002
Publikationsdatum:
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SWD-Schlagwörter: Europäisches System der Zentralbanken , Münzgewinn
Freie Schlagwörter (Deutsch): Earmarking-Verfahren
DDC-Sachgruppe: Wirtschaft

Kurzfassung auf Deutsch:

In der jünsten Zeit wurde die ehemals kontrovers geführte Diskussion der Umverteilung der Geldschöpfungsgewinne im Eurosystem nur noch spärlich in der wissenschaftlichen Literatur behandelt. Der Grund hierfür liegt wohl in der Tatsache, daß die in den ersten drei Jahren der Europäischen Währungsunion vom EZB-Rat angewandte "Indirekten Methode" zur Ermittlung der "Monetären Einkünfte" der nationalen Zentralbanken (NZBen) kein erwähnenswertes Umverteilungspotential zuließ. Seit dem 1.1.2002 wurde dieses Übergangsverfahren jedoch durch die sogenannte "Earmarking-Methode" ersetzt, was die diskutierten Umverteilungsprobleme wieder aktuell werden läßt. Im folgenden soll deshalb die bisherige Debatte aufgearbeitet und um die aktuellen Entwicklungen ergänzt werden.

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