Narrative von Jugend in der deutschen Literatur zum Ersten Weltkrieg - Der Jugend-Mythos in Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues und WalterFlex' Der Wanderer zwischen beiden Welten im Vergleich

Narratives of Youth in German literature about World War I - The Youth Myth compared in Erich Maria Remarques Im Westen nichts Neues andWalter Flex' Der Wanderer zwischen beiden Welten

URN urn:nbn:de:gbv:705-opus-31959
URL
Dokumentart: Studentische Abschlussarbeit
Institut: Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2016
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Historische Bildungsforschung , Jugend , Literatur , Weltkrieg <1914-1918>
DDC-Sachgruppe: Deutsch

Kurzfassung auf Deutsch:

"Neben Sachbüchern, wissenschaftlichen Fachbeiträgen und Dokumentationen in Bild und Film sind es vor allem belletristische Werke, die den Ersten Weltkrieg und das gesellschaftliche Leben in diesem Zeitraum thematisieren. Im deutschsprachigen Raum sind es vor allem Autoren wie Erich Maria Remarque (1898–1970), die – anders als die Historiografie, die „das Kriegserlebnis der Beteiligten in objektivierenden Kategorien“ verarbeitet, Fragen der „Entwicklung kollektiver [Kriegs]Erfahrung“ (Hüppauf 1990, S. 207) an die Gesellschaft herantragen. Romane sind demnach im Stande, Wahrnehmungen vom Krieg in der Gesellschaft zu reflektieren und diese darüber hinaus auch zu beeinflussen. Daraus resultiert die Annahme, dass belletristische Literatur die Sichtweisen der Menschen auf bestimmte Ereignisse mit-formen kann und folglich – im weitesten Sinne – auch die Geschichte. Die literarische Auseinandersetzung mit dem Ersten Weltkrieg ist daher Thema der vorliegenden Masterarbeit. Zwei Romane, die den Ersten Weltkrieg thematisieren, werden vergleichend interpretiert. Dazu ziehe ich die Werke Im Westen nichts Neues (1929) von Erich Maria Remarque (1898-1970) und Der Wanderer zwischen beiden Welten (1916)3 von Walter Flex (1887-1917) heran. Beide Erzählungen widmen sich in unterschiedlicher Art und Weise der Thematik Erster Weltkrieg und transportieren gänzlich konträre Narrative, Ideen und Deutungsangebote für die Leser. Auf letztere bezieht sich das wesentliche Erkenntnisinteresse meiner Untersuchung." (Aus der Einleitung, S. 5f.)

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