Die Industrialisierung der Handelsschifffahrt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Beispiel der „Hamburg-Amerikanischen Packetfahrt-Aktiengesellschaft“ (HAPAG)

URN urn:nbn:de:gbv:705-opus-32036
URL
Dokumentart: Studentische Abschlussarbeit
Institut: Fakultät Geistes- und Sozialwissenschaften/Allgemein
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2004
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Industrialisierung , Handelsschifffahrt , Hapag-Lloyd-Aktiengesellschaft , Wirtschaftsgeschichte , Sozialgeschichte , Technikgeschichte , Reederei ,
DDC-Sachgruppe: Handel, Kommunikation, Verkehr

Kurzfassung auf Deutsch:

Den enormen Aufschwung, den die „Hamburg-Amerikanische Packetfahrt-Aktiengesellschaft“ (HAPAG) von der Segelschiffsreederei mit drei „Packetseglern“ im Jahr 1847 bis zum Bau des größten Transatlantikliners „Imperator“ im Jahr 1912 vollzogen hatte, verdankte sie den tief greifenden wirtschaftlichen und technischen Umwälzungen, die – kennzeichnend für das 19. Jahrhundert – als „Industrialisierung“ bezeichnet werden. Die Arbeit untersucht, inwieweit dieser Aufstieg der Reederei sowohl durch das Aufgreifen neuer Technologien (Dampfmaschine, Stahlschiffbau, Schiffsschraube) als auch durch die neue Unternehmensform einer Aktiengesellschaft erfolgen konnte. Durch die Einführung industrieller Arbeit auf See und das Entstehen neuer Berufe wie des Schiffsingenieurs, des Heizers und des Trimmers veränderte sich der Sozialstatus der Seeleute und wurde immer stärker durch den Staat reglementiert. Die Arbeit verdeutlicht diese Aspekte der Technik-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte der Seefahrt am Beispiel der HAPAG, ordnet sie vergleichend in die generelle Entwicklung der Seefahrt des 19. Jahrhunderts ein und zeigt auf, in welchen Aspekten die HAPAG innovativ Entwicklungen vorantrieb.

Hinweis zum Urheberrecht

Für Dokumente, die in elektronischer Form über Datenenetze angeboten werden, gilt uneingeschränkt das Urheberrechtsgesetz (UrhG). Insbesondere gilt:

Einzelne Vervielfältigungen, z.B. Kopien und Ausdrucke, dürfen nur zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch angefertigt werden (Paragraph 53 Urheberrecht). Die Herstellung und Verbreitung von weiteren Reproduktionen ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung des Urhebers gestattet.

Der Benutzer ist für die Einhaltung der Rechtsvorschriften selbst verantwortlich und kann bei Mißbrauch haftbar gemacht werden.