Der Einfluss von Komplexitätsreduktion im Lernprozess – zur Kompetenzentwicklung und Ergebnisqualität professionell Pflegender

URN urn:nbn:de:gbv:705-opus-32291
URL
Dokumentart: Dissertation
Institut: Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft
Fakultät: Fakultät Geistes- und Sozialwissenschaften
Hauptberichter: Prof. Dr . Sabine Schmidt-Lauff
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 30.04.2019
Erstellungsjahr: 2019
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Erwachsenenbildung , Altenpflege , Krankenpflege , Pflegeplan
Freie Schlagwörter (Deutsch): Pflegeprozessdokumentation , Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen , Pflegefachkräfte , Bildung in der Langzeitpflege , Zeit für Pflegeplanung
DDC-Sachgruppe: Erziehung, Schul- und Bildungswesen

Kurzfassung auf Deutsch:

Hintergrund: Seit der Einführung der Pflegeversicherung ist die Führung der Pflegeprozessdokumentation ein kontroverses Thema. Der Umfang, die Inhalte und deren Gewichtung im Rahmen der Ergebnisqualität differieren in der Praxis und haben Einfluss auf die beruflich Pflegenden. Die Dissertation untersucht auf den Feldern der Erwachsenenbildung und der Pflegewissenschaft Zusammenhänge des Lernverhaltens von beruflich Pflegenden im Kontext der Pflegeprozessdokumentation. Methode: Es wurde eine individual-randomisierte Studie mittels Fragebögen im Zeitraum April 2013 bis Oktober 2013 durchgeführt. In 34 Pflegeeinrichtungen der Alten- und Krankenpflege wurden Daten von 372 Pflegefachkräften ausgewertet. Ergebnis: In der Befragung gaben 92,93% der Pflegefachkräfte an, dass der Aufwand der Pflegedokumentation in den letzen Jahren deutlich zugenommen hat. Das Arbeiten mit der Pflegeplanung finden 77,94% in der Praxis als nicht geeignet, um die Pflege von Menschen in der Langzeitversorgung sicherzustellen. Die korrekte Führung der Pflegeprozessdokumentation haben 34% während ihrer Ausbildung und 31% von Kolleginnen und Kollegen gelernt. Die Auswertung ergab, dass die Bereitschaft an Fort- und Weiterbildung zunimmt, wenn der Dokumentationsaufwand reduziert wird. Schlussfolgerung: Die Akzeptanz der Pflegeplanung als Bestandteil der Pflegeprozessdokumentation ist in der Langzeitpflege gering und hat Einfluss auf die Lernmotivation und das Lernverhalten von Pflegefachkräften.

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