Risikomanagement in der Planung und an der Schnittstelle zur Rüstung : Konzept eines simulationsbasierten Risikomanagementsystems für die nicht-ministeriellen Anteile des integrierten Planungsprozesses und die Analysephase des Customer Product Managements der Bundeswehr

URN urn:nbn:de:gbv:705-opus-32467
URL
Dokumentart: Dissertation
Institut: Institut für Operations Research
Fakultät: Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften
Hauptberichter: Univ.-Prof.´in Dr. Matija Mayer-Fiedrich
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 02.12.2019
Erstellungsjahr: 2019
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Risikomanagement , Monte-Carlo-Simulation , Entscheidungstheorie
Freie Schlagwörter (Deutsch): Integrierter Planungsprozess der Bundeswehr
DDC-Sachgruppe: Management

Kurzfassung auf Deutsch:

Die Einsatzfähigkeit der Bundeswehr zur Erfüllung militärischer Verpflichtungen, die den deutschen Streitkräften gemäß ihrem parlamentarischen Auftrag obliegen, ist maßgeblich durch die zeitgerechte Verfügbarkeit von Rüstungsgütern im ex-ante definierten Leistungs- und Kostenrahmen determiniert. Diese einsatzfähigen Rüstungsgüter resultieren im Geschäftsbereich des Bundesministeriums der Verteidigung bedarfs- und fähigkeitsorientiert basierend auf einem integrierten Planungsprozess als Produkte aus dem Verfahren zur Bedarfsermittlung, Bedarfsdeckung und Nutzung der Bundeswehr. Über das geplante Haushaltsjahr terminüberschreitende Auslieferungen von Waffensystemen und kostenrisikobedingte Budgetsteigerungen adressieren darüber hinaus die finanzbedarfsanalytische Resilienz des integrierten Planungsprozesses. Die vorliegende Arbeit fokussiert die Fragestellung, in welcher Form ein systematisches und integriertes Risikomanagementsystem anwendungsorientiert und wissenschaftlich fundiert für das Fähigkeitsmanagement und die Finanzbedarfsanalyse als nichtministeriellen Anteile des integrierten Planungsprozesses der Bundeswehr konzeptioniert werden kann, um den komplexer werdenden Realitäten des Sicherheitsumfeldes im Spannungsfeld rüstungsinvestiver Aufträge und haushälterischen Beschränkungen gerecht zu werden. Das Ergebnis ist ein Konzeptvorschlag für einen simulationsbasierten Risikomanagementansatz und dessen rechnergestützte, fallstudienbasierte sowie verschlusssachengerechte Anwendung im planerischen Anteil der Beschaffung und in der finanzbedarfsanalytischen Planung einer höheren Kommandobehörde unter Einbezug verschiedener wissenschaftlicher Teildisziplinen.

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