Bilateraler Verarbeitungsvorteil: Interhemisphärische Integration versus Reiz-Reaktions-Kompatibilität

URN urn:nbn:de:gbv:705-opus-10437
URL
Dokumentart: Dissertation
Institut: Institut fuer Kognitionsforschung / Allgemeine Psychologie / Prof. Dr. D. Strueber (ehem. Prof. Dr. Kluwe)
Fakultät: Fakultät Geistes- und Sozialwissenschaften
Hauptberichter: Kluwe, R. H. Prof. Dr.
Sprache: Deutsch
Tag der mündlichen Prüfung: 08.02.2007
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum:
Freie Schlagwörter (Deutsch): S-R Kompatibilität, Interhemisphärische Integration, Exekutive Funktionen
DDC-Sachgruppe: Psychologie

Kurzfassung auf Deutsch:

Der bilaterale Verarbeitungsvorteil (BDA), ein Reaktionsvorteil für eine bilaterale Präsentation von Buchstaben, werden diese hinsichtlich ihrer semantischen Identität verglichen, sowie ein Reaktionsnachteil für eine bilaterale Präsentation von Buchstaben, werden diese hinsichtliche ihrer Form verglichen, wird durch die von Banich und Belger (1990) aufgestellte Komplexitätstheorie als Effekt der interhemisphärischen Zusammenarbeit interpretiert. Das kognitive System profitiert von interhemisphärischer Zusammenarbeit, wenn komplexe Aufgaben bearbeitet werden, während es bei einer Bearbeitung von nicht-komplexen Aufgaben von interhemisphärischer Zusammenarbeit nicht profitiert. Der BDA und interhemisphärische Interaktion stehen in einer engen Beziehung: der BDA wird durch interhemisphärische Zusammenarbeit bedingt, und gleichzeitig können an Hand der Merkmale des BDA, Aussagen über Merkmale interhemisphärischer Zusammenarbeit gemacht werden. In dieser Arbeit konnte gezeigt werden, dass nicht interhemisphärische Zusammenarbeit, sondern das Zusammenwirken von unterschiedlichen Simon-Effekten, hervorgerufen durch eine spezifische Stimulus-Reaktions-Anordnung in den Experimenten, den BDA bedingen.

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