Die Wirkung von Tyrosin auf die kognitive Leistungsfähigkeit unter Stressbedingungen

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Ökotrophologie
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2019
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Tyrosin , Proteinogene Aminosäuren , Kognitive Kompetenz , Intelligenzleistung , Leistungsfähigkeit , Stress , Psychische Belastung
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Leistungssteigerungen erlangen mithilfe der Supplementation von Nahrungser-gänzungsmitteln – ein Thema, welches auch wegen des immer wachsenden An-gebots in den Weiten des Internets aktuell bleibt. Verbraucher fragen sich oft, ob die teils hochangepriesenen Produkte halten können, was Händler und Produzen-ten versprechen. Auch der Aminosäure Tyrosin werden spannende Wirkungen nachgesagt. Sie sei in der Lage, durch stressige Situationen hervorgerufene kog-nitive Leistungseinbußen zu minimieren. Dieser Aspekt soll in der vorliegenden Arbeit zunächst theoretisch erläutert und nachfolgend mithilfe ausgewählter Stu-dien überprüft und kritisch durchleuchtet werden. Die Theorie, dass Tyrosin als Ausgangsstoff der Neurotransmitter Dopamin, Adre-nalin und Noradrenalin kognitive Vorgänge im Gehirn positiv beeinflussen kann, wird von fast allen hier untersuchten Studien bestätigt. Aufgrund von methodi-schen Unklarheiten und Schwächen sind die verheißungsvollen Ergebnisse jedoch mit Vorsicht zu betrachten. Weitere, in gewissen Bereichen standardisierte Stu-dien sind nötig, um repräsentative Aussagen zur Effektivität von Tyrosin auf die Kognition von Menschen unter Stressbedingungen treffen zu können.

Kurzfassung auf Englisch:

Performance enhancement through dietary supplements is a topic that stays cur-rent, partly because of its growing online market. Consumers wonder whether the producers and sellers can keep their promises regarding the often highly praised properties of their products. Tyrosine is said to have some interesting effects on the human body. One of them is its possible ability to reverse stress induced per-formance decrements. The theoretical background of this aspect is explained in the first part of this thesis. It is followed by the analysis and discussion of selected studies. The vast majority of these studies support the theory of tyrosine’s ability as a pre-cursor of the neurotransmitters dopamine, epinephrine and norepinephrine to posi-tively alter cognitive processes in our brains. Because of the lack of clarity and various weaknesses in the study designs the promising results should be inter-preted with caution. There is a need for standardized methods in order to gain more representative results regarding tyrosine’s effectiveness on cognitive func-tion under stress conditions.

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