Konzepte und Lerneffekte für interprofessionelles Simulationstraining in der pädiatrischen Versorgung

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Dokumentart: Bachelor Thesis
Institut: Department Pflege und Management
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2020
Publikationsdatum:
SWD-Schlagwörter: Kinderheilkunde , Simulation , Lernen , Krankenpflege , Kinderkrankenpflege
DDC-Sachgruppe: Medizin, Gesundheit

Kurzfassung auf Deutsch:

Die vorliegende Bachelorthesis beschäftigt sich mit der Thematik des interprofessionellen Simulationstrainings im Bereich der pädiatrischen Versorgung. Bislang erfolgt die Versorgung oftmals uniprofessionell und die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Professionen ist geprägt von Hierarchiedenken und Rivalitäten (Barr et al., 2016). Eine problematische interprofessionelle Zusammenarbeit kann wiederum weitreichende Folgen für die zu behandelnden Kinder mit sich bringen (Zwarenstein et al., 2009). Das Fachgebiet der Pädiatrie ist sehr vulnerabel und erfordert ein hohes Einfühlungsvermögen und ein hohes Maß an Qualität. Im Rahmen einer Simulation können viele Fähigkeiten und Kompetenzen erlernt und vertieft werden, ohne dabei Verletzungen jeglicher Form beziehungsweise Schaden bei den Kindern zu verursachen (Darcy Mahoney et al., 2013). Somit ist das formulierte Ziel der Arbeit einen aktuellen Überblick über Konzepte und Lerneffekte zu schaffen, welche interprofessionelle Teams adäquat auf die pädiatrische Versorgung vorbereiten. Leitend bei der Bearbeitung dieser Thematik war die Forschungsfrage welche Konzepte und Lerneffekte sich für das interprofessionelle Simulationstraining im pädiatrischen Versorgungsbereich identifizieren lassen. Um an geeignete Studien zu gelangen, erfolgte eine Literatursuche in der Datenbank PubMed mit den Schlagworten „simulation“, „interprofessional“, „academic training“ und „pediatric nursing care“. Die aus den gefundenen Studien gewonnenen Ergebnisse zeigen, dass es unterschiedliche Konzepte für ein interprofessionelles Simulationstraining gibt. Hierzu zählen das Medium-Fidelity-In-Situ-Training und das Arbeiten mit Simulationspatienten in Form von Schauspielern. Gleichzeitig scheinen Feedbackrunden und Fragebögen zur Erhebung der Lerneffekte geeignete Konzepte zu sein. Ergebnisse bezüglich der Lerneffekte belegen eine erhöhte Patientensicherheit, eine gesteigerte Selbstwirksamkeit und ein gesteigertes Selbstbewusstsein bei den Teilnehmenden des interprofessionellen Trainings. Aus den genannten Ergebnissen lässt sich schließen, dass durch ein interprofessionelles Simulationstraining die pädiatrische Versorgung optimiert und das Wohl der Kinder gefördert werden kann.

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